Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

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Woche 4 - Rund um Las Vegas

by Rainer 9. May 2012 19:11

Hallo, da bin ich wieder. Ich sitze bei einem Hondahändler in LV, der gerade eine grosse Inspektion durchführt, das wird teuer. So teuer, dass ich es nicht in der laufenden Kostenverfolgung (würde glatt die Skalierung sprengen) unterbringe, sondern eine eigene Seite anlegen werde, in der ich alle sonstigen Kosten aufzeige, z.B. auch Fahrzeugabschreibung und dergleichen. Am Schluss der Reise kann man dann analysieren, was die Gesamtreise wirklich gekostet hat, natürlich unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ich zu Hause ja auch nicht ganz kostenlos rumlaufe bzw. -fahre. Also, wen es interessiert,das kommt bald unter "PAGES", dann auf Englisch, weil ich die Infos dann später auch an horizons unlimited weitergeben möchte. Genug der Vorrede, wieder auf die Strasse. Nach der schönen Fahrt von Laughlin, NV nach Las Vegas, NV, habe ich einen Hondahändler gefunden und den Inspektionstermin klargemacht. Dann waren noch ein paar Tage Zeit, in denen ich wieder nach Osten Richtung Monument Valley fahren wollte. Zunächst Richtung Hurricane, UT, immer auf der Autobahn lang. Nach der Übernachtung habe ich dann die 89alt nach Page eingeschlagen. Traumhafte Fahrt. Die typische Zwischenstation an einer größeren Kreuzung, hier Kaibab. Dann habe ich mich für den südlicheren Weg Richtung Page, AZ, entschieden, weil ich ja eigentlich zum North Rim, Grand Canyon, fahren wollte. Schöne Fahrt durch die Wälder, aber die Zufahrtsstrasse zum Grand Canyon war noch gesperrt, seis drum, man muss ja nicht alles haben. Und hier deutet sich schon ein besonders schöner Streckenabschnitt an.

Die folgenden Bilder sind von der Strasse, die bis zum Colorado runterführt. Auf dem Rückweg habe ich noch ein paar dicke Steine auf fragilen Stützen fotografiert, wirklich lustig. Hier ein weiterer Ausblick auf den Colorado. In Page habe ich dann einen sehr interessanten Campingplatz gefunden,

Mit Mauern abgegrenzt, Sand wie am Strand, viel Schatten, sowas hab ich noch nicht gesehen. Sonst gibts ja meistens nur eine Restwiese. Dieser Platz war am Freitagabend schon überfüllt. Eigentlich wollte ich am nächsten Tag eine Runde über das Monument Valley drehen, habe aber nach der anstrengenden Fahrt vom Vortag vorgezogen, einen Ruhetag einzulegen und mir den Big Bend anzuschauen, den wahrscheinlich jeder von Fotos kennt. Ist wirklich sehr eindrucksvoll, wenn ich mich näher an den Abgrund getraut hätte,

Aber eins ist mir dann doch noch einigermassen gelungen. Die Pflanzenwelt ist derzeit auch noch ganz schön, auch wenn ich nix davon verstehe, aber ab und zu knips ich mal was, der Kenner wirds schon erkennen. Am nächsten Tag gings dann wieder Richtung Las Vegas, mit Übernachtung in St. George, und dabei durchquert man den Zion Nationalpark. Das Wetter war wunderbar, ein Traum vom biken. So, das wars dann mal wieder. Am frühen Morgen beim Händler siehts so aus, später steht dann alles mit bikes voll, und ich warte in meiner Besucherecke darauf, dass das bike fertig wird. Hat aber bisher alles gut funktioniert. Diemal ist Öl und Zündkerzen und noch ein paar Sachen fällig. Weiter solls dann wieder Richtung Westen gehen, morgen vielleicht durchs Death Valley, falls ich früh genug wegkomme. Falls jemand Fotos aus Las Vegas vermisst, es sieht eigentlich immer gleich aus. Gerade spricht mich Emily an und kommt deshalb auch noch in diesen Post, neben fast meiner Shadow. So, dann bis zum nächsten Mal.

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Rainer | USA 2012

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Rainer

Rainer, born 1948, the father

Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
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