Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

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Happy Christmas 2012

by Moritz 24. December 2012 18:02

Hallo liebe Leser, inzwischen sind einige Monate vergangen seit ich mich das letzte mal gemeldet habe.
Ich bin wieder in ein normales Leben zurückgekehrt. Habe einen festen Wohnsitz, Arbeite und muss mich um unspaßige Dinge wie Visa, Versicherungen und Motorradunterbringung kümmern.  

Um kurz zu meinem geliebten Motorrad zu kommen, das Blaue!, nach ca. 2 Monaten Wartens ist es schließlich bei mir in Bangkok angekommen. Es aus dem Hafen rauszubekommen war teuer und anstrengend. Weil ich von Vladivostok unbedingt nur mit Handgepäck weiterreisen wollte hatte ich alles in meinen Taschen untergebracht und beim Motorrad gelassen. Es war wohl keine gute Idee die wasserdichten Taschen zu schließen. Was mir entgegenkam als ich diese am Hafen öffnete war alles andere als erfreulich. Nicht so schlimm dachte ich mir, kann ich ja alles waschen. Nur ich brauchte einen Helm um nach Hause zu fahren, dieser war aber ebenfalls komplett verschimmelt, die darauffolgende Fahrt mit Helm ohne Polster (sind rausnehmbar) durch Bangkok Traffic war etwas abenteuerlich. Damit ihr euch das vorstellen könnt, wenn ich nach links schauen wollte habe ich ins innere meines Helmes geschaut, weil sich dieser nicht mitbewegt hat (ohne Polster ist er Größe XXXXXXL). 
Dummerweise habe ich dann auch noch rausgefunden dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist dieses in Deutschland registrierte Motorrad für mehr als 6 Monate im Land zu behalten. Import von Gebrauchtfahrzeugen ist seit ein paar Monaten nicht mehr möglich und war schon immer preislich total unrealistisch (225% vom Thai IST Wert). Daher habe ich es nach langem Suchen zu einem Engländer in Kambodscha gebracht, bei dem es nun im Garten vor sich hinrostet. Habe natürlich alles getan um es so gut wie möglich für einen längeren Zeitraum abzustellen, aber ich freue mich nicht auf das Wiedersehen in ein paar Jahren.  ....ach was natürlich freue ich mich, aber es wird viel Arbeit...

Kurz bevor ich mein Motorrad weggebracht habe kamen mich noch 2 Freunde aus Deutschland besuchen, Stefan und Steffen.
Zusammen sind wir mit einem Mietwagen in den Süden gefahren. Nach Railey Beach, wo ich vor 6 Jahren schon mit Eva auf unserer Thailandreise war. 

Danach noch für ein paar Tage in den Nordosten nach Kanchanaburi

 

Look closely on the next picture, something is eating my feed, very relaxing :D

Leider nicht in der Wildnis, sondern in einer Krokodilfarm in der Nähe Bangkoks.

Ende November war dann noch Loy Kratong, ein Festival in Thailand bei dem kleine dekorierte Boote im Wasser ausgesetzt werden.
Im Norden von Thailand ist dies ein wirklich schönes Festival, aber in Bangkok war es für mich ein ziemlicher Reinfall.
Voller großer Erwartungen bin ich zu einer der Hauptbootsanlegestellen am Chao Praya Fluss in Bangkok gefahren, habe mir ein "Kratong" gekauft

...wie viele viele andere, genaugenommen stand ich fast 3 Stunden in eine Schlange in der ich nicht wusste wo sie hinführt.
Irgendwann wars mir dann zu blöd und ich bin an einen weniger besuchten Platz am Fluss gewandert.
Dort haben alle voller Freude die Kerzen auf Ihren Booten angezündet um sie dann im Fluss auszusetzen.

Nunja, leider war der Fluss ca. 2 Meter tiefer als die Besucherplattformen und tausende Fische haben die Boote wohl als Futter gesehen, 
daher sind beim "Fall" ins Wasser nicht nur alle Kerzen ausgegangen, sondern wenige Sekunden später war von dem Kratong nicht mehr viel zu sehen.

Aber ja, dies nur nebenbei.
Das wirkliche Problem war das ich ohne Motorrad dastand. "Nicht gut" dachte ich mir und kaufte mir mit biegen und brechen (meiner Bankkarten)  
ein Neues :D

Happy XMas to me! 

Den Haarschnitt gabs umsonst dazu :D


So und jetzt zu eurem kleinen Weihnachtsgeschenk, ich habe mir endlich die Mühe gemacht ein Video über meinen Trip von München nach Vladivostok zusammenzustellen.
Ich wünsche Euch Allen einen schönen Weihnachtsabend und bedanke mich an dieser Stelle nochmal für alle Kommentare, Leser, stillen Leser und Bierspenden (DIE ICH NICHT VERGESSEN HABE!!!!)
Ebenso all denen die mir hier spontan ein Bier spendiert haben als sie erfahren haben wie ich dieses Jahr verbracht habe. Danke Danke Danke

 

PS: Es gibt noch ein paar mehr Dinge über die ich etwas schreiben könnte, aber für jetzt soll es erstmal reichen das es mir hier gut geht und ich auch wieder mit meinen Lieblingssnacks vereint bin.

13.704, 100.592

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Rainer

Rainer, born 1948, the father

Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
Petershausen, Germany

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I travel the open road.

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