Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

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22 Sturgis

by Rainer 6. August 2012 18:20

Nach einer Woche Sturgis bin ich jetzt ein wenig erschöpft und plane meine Abreise in 2 Tagen. Es ist nach kurzem Kälteeinbruch wieder sehr heiss geworden, aber mein Zelt steht im Schatten und mit einem leichten Wind gelingt sogar die mittägliche Siesta. Nichtsdestoweniger wächst die Lust auf einsame Strassen, ich muss also wieder auf die Piste. Alles hier ist laut, schrill, manchmal teuer, aber natürlich ein Erlebnis. Machen wir doch einfach mal einen kleinen Rundgang.

Da bin ich bestens untergekommen.

Und hier die typischen Motorhomes, viele haben Anhänger mit Motorrädern dran. Und so gehts dann schonmal los, auf dem Platz.

Diese Kreuzung am Interstate ist für mich deshalb wichtig, da über sie die Flucht aus Sturgis gelingen muss. Hier ist noch nicht viel los, aber der MacDonalds links ist immer meine erste Anlaufstation für Frühstück und internet. Dann weiter in die Stadt hinein, auf die Lazelle Street, eine der beiden Hauptachsen der Veranstaltung. Zur Einstimmung schon mal ein paar Bikerfotos.

Zu dem letzten Bild wäre noch zu sagen, dass Trikes, also dreirädrige "Motorräder", einen beträchtlichen Anteil am Markt hier haben, also jeder, der die dicke Harley nicht mehr schafft, holt sich gewissermassen ein Stützrad.

Ortseingang Sturgis, doch über 6.000 Einwohner.

Überraschung! Einer fährt dasselbe Bike wie ich. Insgesamt ist hier mindestens 95% Harley. Hier beginnt nun die parallel verlaufende Main Street, und man könnte meinen, dass gewisse Fahrergruppen ein einheitliches Farbschema haben.

Am Rande finden sich immer kleine Ecken, wo irgendwelche Bastler aktiv sind.

Um ein gutes Foto von der Main Street zu bekommen, kann man für 5 Dollar auf den Turm steigen und 5 Minuten lang knipsen. Ich habe mir das Geld gespart und hab ganz normal entlang der Strasse fotografiert.

Das ist sie also, die berühmte Main Street, man sieht es zwar nicht, aber sie ist gut1,5km lang, alles voller geparkter Motorräder.

Der Herr auf dem Foto schaut so freundlich, weil er gerade von jemandem, der neben mir steht, fotografiert wird.

Und aus der Bar kann man sich dann alles anschauen. Noch ein paar Impressionen von der Main Street.

Wie man sieht, kann man auf dem Motorrad auch essen, und viele rauchen, man kann das alles schön sehen, weil keiner einen Helm trägt. Dieser Fahrer muss wohl eine Schwäche für Jägermeister haben, ein wirklich dickes bike. Das hier ist ein 8 Zylinder, mit diesen dicken Dingern fahren hier auch einige rum. Tattoos. Ich hätte nicht gedacht, wieviele Leute sich freiwillig entstellen lassen, eigentlich jeder. Seltsam. Attraktive Damen sieht man hier bei Autowaschanlagen, bei Clubs und ... bei Rechtsanwälten, die hier zahlreich vertreten sind, sehr amerikanisch.

Die meisten Biker hier haben Bärte (Männer), sind dick (Frauen und Männer) und haben Tattoos (dto).

Hier wollte man mich die Treppe rauflocken, alles eher harmlos hier.

Auf dem Weg zur Schicht, aber wo?

Anhänger gibts hier in jeder Form und Machart. Und jetzt noch eine collage von verrückten Modellen, die bei Harley für einen Wettbewerb ausgestellt waren.

Zu letzterem Gefährt passt auch noch das folgende.

Und natürlich fuhr auch der eine oder andere Hund mit. Und dann noch das. Am Strassenrand halten Bikinischönheiten Schilder hoch, auf denen für Ölwechsel und Bikewäsche geworben wird. Manchmal wird auch für irgendwelche Homepages geworben.

So, und das ist eine gute Gelegenheit, mit diesem Post aufzuhören, man könnte natürlich ewig weitermachen, aber das wird dann langweilig. Jedenfalls war es ein grosser Spass, trotzdem mach ich mich bald wieder auf den Weg.

Kleines Suchspiel ganz zum Schluss.Bis dann.

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Rainer | USA 2012

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Rainer

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Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
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