Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

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20 Der Weg nach Sturgis

by Rainer 2. August 2012 22:58

Hallo, da bin ich wieder. Ich sitze vorzeitig auf dem Campingplatz in Sturgis, und das kam so: Ich war früh dran und dachte, ich könnte nachfragen, ob meine Reservierung und Zahlung auch angekommen war, und das tat ich dann auch, und siehe da, die Unterlagen waren weg. Ich hatte aber die Bestätigung dabei, und so war das wieder aufzufinden. 4 Nächte für je 27 Dollar. man hat mir dann angeboten, wenn ich 12 Tage buche, dann kostet es bloss 70 Dollar insgesamt mehr, und meine Zahlung wird als Anzahlung verrechnet. Damit komme ich viel billiger weg, und je nachdem, wann ich wieder abhaue, zahl ich in jedem Falle weniger als 20 Dollar. Das hat mich überzeugt, und ich kann ja von hier aus auch noch Ausflüge machen. Und so krieg ich jetzt hier die ganze Vorbereitung mit, wandere jeden Tag zweimal in die Stadt und fahr auch ein bisschen rum. Die Stadt hat 5.000 Einwohner und es werden bis zu 500.000 Menschen erwartet. Noch ist der Campingplatz ziemlich leer, und im Biergarten (!) verlieren sich nur wenige Leute. Ich weiss noch gar nicht, wie ich euch Sturgis näherbringen soll, muss mir noch was überlegen. Einstweilen deshalb noch ein kleiner Beitrag von der Fahrt hierher mit dem Höhepunkt Devils Tower.

Auf dem Weg zwischen Buffalo und Gillette einige schöne Streckenabschnitte, und dann habe ich auch ein paar originelle Biker/innen getroffen.

Sehr nette Damen, viele Tattoos. Weiter dann zum Devils Tower, ein Monolith, bekannt aus dem Film "First Encounter of the third kind" von Steven Spielberg. Steht wirklich sehr alleine und eindrucksvoll rum. Vorher gabs aber noch was zu feiern.

Kilometerstand 40.000+ Eigentlich wollte ich bei 40.000 genau anhalten, bei meinem Glück war ich genau in einer Autobahnbaustelle, kein Anhalten möglich. Also hat mich mein Bike, das ich jetzt Bikie nenne, im übertragenen Sinne einmal um die Erde getragen, und das ohne jeden Muckser, das ist doch eine Erwähnung wert.

Da steht er, der Berg, und ich hatte das Glück, ein Camp mit Blick auf ihn zu finden.

Dazu Musik von Mike Oldfield (New Age) und viele viele Dosen Bier. Jetzt versteh ich auch, warum die vielen Esoteriker hierherströmen, hat was magisches. Dann waren da noch Leute, die ein Bettlaken aufgespannt haben und einen Computer und Projektor dabei hatten, und es sollte für uns paar Camper der Film laufen, was mich dazu bewogen hat, den anderen Bier zu spendieren.

Aber es sollte nicht sein, Computer streikte, also kein Film, schade. Also noch ein paar Stimmungsbilder vom Abend.

Wirklich ein schöner Sonnenuntergang.

Am nächsten Tag bin ich dann noch etwas näher hingefahren.

So, das war der kurze Bericht, jetzt muss ich erstmal Sturgis in den Griff kriegen, und dann melde ich mich wieder. Schon jetzt kann ich sagen, dass ich praktisch der einzige ohne Tattoo und Harley und mit Helm bin. Also ich werde mal versuchen, die Sache etwas zu strukturieren, damit jeder auf seine Kosten kommt. Bis dann..

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Rainer | USA 2012

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Rainer

Rainer, born 1948, the father

Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
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