Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

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6 - Las Vegas to Pismo Beach - Die Höhen und die Tiefen

by Rainer 16. May 2012 00:28

So, jetzt kanns nach ein paar technischen Problemen endlich lkosgehen, dass ich die letzten Tage mal aufarbeite. Es war wahnsinnig viel fahren dabei, von den tiefsten Tiefen (-100m) zu den höchsten Höhen (über 3000 m) dazu noch etliche Kurvenstrecken ganz exquisiter Art. Deshalb ruhe ich mich heute in Pismo Beach ein wenig aus und versuche, bei greller Sonne, kaltem Wind den post zu schreiben, während der Pazifik (10 Grad) hinter mir Krach macht, die Surfer freuts. Also Abschied von Las Vegas.

Dann nordwärts Richtung Death Valley, das ich erst am nächsten Morgen früh in Angriff nehmen wollte, aber dann hats mich wieder gepackt.

Da waren es erst 35 Grad, so um die Mittagszeit, aber dann gings ja noch weiter runter. Bin die ganze Strecke in einem Rutsch durchgefahren, durchschnittlich 40 Grad, aber mein wassergekühltes Bike hat alles klaglos ertragen, und wer fragt schon den Fahrer? Noch ein paar Impressionen. Nachdem ich das Tal durchquert hatte, fand sich auch noch ein Übernachtungsplatz in der Gegend von Bishop und am nächsten Tag wollte ich je nach Temperaturen nach Norden oder nach Süden fahren. Es wurde dann immer kälter, so daß ich bei Lee Vining beschloss, wieder umzukehren und mein Glück weiter südlich zu probieren. Aber dann habe ich meine dicken Handschuhe angezogen, weil mich das Schild Tioga Pass magisch angezogen hat. Es ist Zufall, dass ziemlich genau vor 25 jahren, auch im Mai, das frischvermählte Ehepaar Dangl und Alexy mit dem fast 1- jährigen Sohn Moritz (ja, genau der!) in dieser Gegend unterwegs war, mit einem gemieteten Wohnmobil. Die Fahrt über den Tioga Pass war dabei mit das aufregendst, weil sehr kurvenreich und eng und Schneereste. Zwischenzeitlich hat man die Strasse aber besser ausgebaut, war also mit dem Motorrad sowieso kein Problem. Ein paar Impressionen vom Weg, die Postkartenfotos hab ich nicht gemacht, war ein bisschen voll schon im Tal. Hier noch ein Eindruck von der Anfahrt zum Pass. Nach Süden schloss sich dann an den Park eine sehr schöne kurvenreiche Strecke an, selbst ich chronischer Geradeausfahrer konnte dem etwas abgewinnen. Ein Camp habe ich dann in Visalia, Nähe Fresno gefunden, wo ich für 2 Nächte blieb und am nächsten tag die Schleife durch den Sequoia Nationalpark gedreht habe, das ist der mit den dicken Bäumen. Auch von hier ein paar Impressionen, habe mich nirgends lange aufgehalten, war doch noch eine ziemliche Strecke und die Wäsche war auch noch fällig. Eigentlich wollte ich Mittags durch sein, aber einige üble Baustellen an der Zufahrt haben Zeit und Energie gekostet. Und hier noch ein schönes Bild. Da sieht mein Motorrad wirklich winzig aus, ungefähr wie es unter den vielen fetten Harleys wirkt.  Von Visalia nach Pismo Beach sollte dann eigentlich nur eine Art Zwischenetappe werden, habe mir nicht allzuviel davon erwartet. Die Strecke hat sich dann aber in einigen Bereichen als richtig schön, stellenweise irre herausgestellt. Ein Streckenabschnitt bestand aus lauter kurzen Kurven mit gewaltigen Überhöhungen, Achterbahn ist gar nix dagegen, kann man im Foto nicht wiklich darstellen. Also wieder nur ein paar Impressionen. Und dann habe ich an einer grossen Raststelle wieder jemand getroffen. An der weiter oben abgebildeten Kreuzung hats übrigens James Dean erwischt.

Das ist John, 78 Jahre alt, Familie sind ungarische Juden, Teile davon im dritten Reich ausgerottet. Fuhr für die Kriegsmarine und dann 30 Jahre alt für die Handelsmarine durch die Welt. Hat sich jetzt zum Ruhestand in Pismo Beach niedergelassen. Beaufsichtigt geistig Behinderte bei ihrer Putzarbeit (sowas gibt es hier häufiger) und kriegt dafür 10 $ die Stunde. Haben uns sehr nett über Blue Highways, Jack Kerouac und die Beatgeneration unterhalten. Hat mir Lokale in San Francisco empfohlen, wo der Geist von Alan Ginsberg, Neil Cassady, Jack Kerouac und wie sie alle heissen, noch präsent sein soll.. Wunderte sich, dass Deutschland Beethoven , Bach etc. hervorbringen konnte, aber auch das 3. Reich. John war blebenslang Gewerkschafter, und als solcher unterstützt er auch Obama. Ein wirklich belesener, intelligenter Mensch. Eine sehr erfreuliche Begegnung.

Und nun ein kleines Zwischenspiel: Zeltaufbauen auf dem Campingplatz in Pismo Beach, kein Rasen, dafür Bretterwand. Wegen angedrohten Winden hab ich mich in ein Eck versteckt. Jetzt gehts also los. Zuerst die Unterlage. Dann das Innenzelt auslegen und Gestänge vorbereiten.

Gestänge aufbauen, Innenzelt einhaken. An diesem Punkt wird der Zeltaufbau für das Einräumen unterbrochen, weil es wegen der großen Zugänge viel besser geht, in meinem Alter denkt man sich solche Sachen aus. Das wichtigste Utensil: 12 Volt Luftpumpe für mein Luxusbett. Das Bett ist fertig und passt tatsächlich ins Zelt, 1x2 m, hab ich nicht mal zu Hause. Jetzt den Schlafsack und weitere Utensilien einräumen. Und so ist alles bereit für eine angenehme Nachtruhe. Weiter gehts mit dem Überzelt. Erst Zelt drüberwerfen. Dann am Gestänge befestigen. Fast fertig. An den Ecken werden einfach Haken eingehängt, sehr bequem. Und so schauts dann fertig aus, hingeschmiegt an das bisschen Grün auf dem Platz. Zu guter Letzt noch ein paar Eindrücke von Pismo Beach. Was irgendjemand bewogen hat, an dieser Stelle ein Kraftwerk zu errichten, bleibt unerklärlich. Ausbesserungsarbeiten für die neue Saison. Und hier noch was für Moritz, würde sich auch gut als Motto für unseren Blog eignen. Haie an Land. Und hier noch was für Felix, Ford Mustang neuestes Modell. Kontrastprogramm wäre dann noch dieser hier. Besonders interessant war der Anhänger mit einem Überzug aus feinstem Leder. Meine Güte. Und da fährt er hin. Jetzt noch ein paar Eindrücke. So, das solls dann für heute gewesen sein, das nächste Mal zeig ich euch dann, wie ich das Zelt wieder abbaue (nein, Scherz). Morgen gehts Richtung Norden, in zwei Tagen nach San Francisco, und da muss ich dann die Kneipen suchen.

35.372, -120.850

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Rainer | USA 2012

Woche 4 - Rund um Las Vegas

by Rainer 9. May 2012 19:11

Hallo, da bin ich wieder. Ich sitze bei einem Hondahändler in LV, der gerade eine grosse Inspektion durchführt, das wird teuer. So teuer, dass ich es nicht in der laufenden Kostenverfolgung (würde glatt die Skalierung sprengen) unterbringe, sondern eine eigene Seite anlegen werde, in der ich alle sonstigen Kosten aufzeige, z.B. auch Fahrzeugabschreibung und dergleichen. Am Schluss der Reise kann man dann analysieren, was die Gesamtreise wirklich gekostet hat, natürlich unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ich zu Hause ja auch nicht ganz kostenlos rumlaufe bzw. -fahre. Also, wen es interessiert,das kommt bald unter "PAGES", dann auf Englisch, weil ich die Infos dann später auch an horizons unlimited weitergeben möchte. Genug der Vorrede, wieder auf die Strasse. Nach der schönen Fahrt von Laughlin, NV nach Las Vegas, NV, habe ich einen Hondahändler gefunden und den Inspektionstermin klargemacht. Dann waren noch ein paar Tage Zeit, in denen ich wieder nach Osten Richtung Monument Valley fahren wollte. Zunächst Richtung Hurricane, UT, immer auf der Autobahn lang. Nach der Übernachtung habe ich dann die 89alt nach Page eingeschlagen. Traumhafte Fahrt. Die typische Zwischenstation an einer größeren Kreuzung, hier Kaibab. Dann habe ich mich für den südlicheren Weg Richtung Page, AZ, entschieden, weil ich ja eigentlich zum North Rim, Grand Canyon, fahren wollte. Schöne Fahrt durch die Wälder, aber die Zufahrtsstrasse zum Grand Canyon war noch gesperrt, seis drum, man muss ja nicht alles haben. Und hier deutet sich schon ein besonders schöner Streckenabschnitt an.

Die folgenden Bilder sind von der Strasse, die bis zum Colorado runterführt. Auf dem Rückweg habe ich noch ein paar dicke Steine auf fragilen Stützen fotografiert, wirklich lustig. Hier ein weiterer Ausblick auf den Colorado. In Page habe ich dann einen sehr interessanten Campingplatz gefunden,

Mit Mauern abgegrenzt, Sand wie am Strand, viel Schatten, sowas hab ich noch nicht gesehen. Sonst gibts ja meistens nur eine Restwiese. Dieser Platz war am Freitagabend schon überfüllt. Eigentlich wollte ich am nächsten Tag eine Runde über das Monument Valley drehen, habe aber nach der anstrengenden Fahrt vom Vortag vorgezogen, einen Ruhetag einzulegen und mir den Big Bend anzuschauen, den wahrscheinlich jeder von Fotos kennt. Ist wirklich sehr eindrucksvoll, wenn ich mich näher an den Abgrund getraut hätte,

Aber eins ist mir dann doch noch einigermassen gelungen. Die Pflanzenwelt ist derzeit auch noch ganz schön, auch wenn ich nix davon verstehe, aber ab und zu knips ich mal was, der Kenner wirds schon erkennen. Am nächsten Tag gings dann wieder Richtung Las Vegas, mit Übernachtung in St. George, und dabei durchquert man den Zion Nationalpark. Das Wetter war wunderbar, ein Traum vom biken. So, das wars dann mal wieder. Am frühen Morgen beim Händler siehts so aus, später steht dann alles mit bikes voll, und ich warte in meiner Besucherecke darauf, dass das bike fertig wird. Hat aber bisher alles gut funktioniert. Diemal ist Öl und Zündkerzen und noch ein paar Sachen fällig. Weiter solls dann wieder Richtung Westen gehen, morgen vielleicht durchs Death Valley, falls ich früh genug wegkomme. Falls jemand Fotos aus Las Vegas vermisst, es sieht eigentlich immer gleich aus. Gerade spricht mich Emily an und kommt deshalb auch noch in diesen Post, neben fast meiner Shadow. So, dann bis zum nächsten Mal.

36.139, -115.167

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Rainer | USA 2012

Route 66

by Rainer 8. May 2012 02:04

Der Name allein. Reicht schon. Die Strasse selbst, mindestens im Teil von Arizona, ist eigentlich eher fad. Dafür haben sich in den Orten, die mal an der Strecke lagen, allerhand Geschäfte breitgemacht, die alle im Prinzip das gleiche verkaufen. Eigentlich weitgehend unverständlich, warum die 66 so einen Hype entfacht hat. Nichtsdestoweniger habe ich meinen Pflichtbesuch absolviert und auch ein paar Fotos gemacht.

Aus Route 66

Ja wo ist sie denn? Habe mich in Ash Fork furchtbar verfahren, hätte teils Moritz Maschine gebraucht. Die folgenden Bilder sind aus Williams, ganz nett da, haben auch einen km route 66.

Aus Route 66
Aus Route 66
Aus Route 66
Aus Route 66
Aus Route 66
Aus Route 66
Aus Route 66
Aus Route 66
Aus Route 66
Aus Route 66

Ich habe dann in einem kleinen Cafe einen Kaffee getrunken, viel zu teuer, da lobe ich mir doch meine Tankstellenshops.

Aus Route 66

Dann aber mal drauf auf die Route66, und wer es noch stilechter haben möchte, hängt sich einen Airstreamer ans Auto.

Aus Route 66

Und so trübsinnig kann ein Standplatz in Seligman an der Route 66 sein, wie immer, war ich der einzige Zelter. Die Zeltwiese gibts zwar häufig, man erkennt sie daran, dass man seine Hunde (von denen es Unmengen in den Wohnmobilen gibt) doch hier bitte nicht Gassi gehen lassen soll.

Aus Route 66
Aus Route 66

Große Fassade, wenig dahinter. Aber dann habe ich ja doch noch ein schickes Cafe gefunden.

Aus Route 66

Ich habe nicht nachgeprüft, ob hier der roadkill zubereitet und aufgegessen wird.

Aus Route 66

Und so gehts dann in die Abendsonne hinein. Jetzt noch ein paar Impressionen aus dem Ort Seligman.

Aus Route 66
Aus Route 66
Aus Route 66
Aus Route 66
Aus Route 66

Und wieder eine Begegnung am Wegesrande.

Aus Route 66

Das ist Art, besser Arturo, ein Mexikaner, der mit 8 Geschwistern 1967 von Mexiko herüberkam. Der Vater arbeitete im Kalkabbau in der Nähe. Art kehrte seinen Vorgarten, damit er seine Gäste für die wenige Tage danach stattfindende Autorallye ordentlich an der Straße unterbringen konnte. Art sprach lausig Englisch und ist nie Amerikaner geworden, hat aber sowas wie eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Ich habe ihn angesprochen, weil es das einzige Steinhaus in dieser Strasse war. Er hat es mir dann auch von innen gezeigt, da war alles rund, weil seine Frau und er keine Ecken mögen, also gewissermassen Mex Shui. Und jetzt noch was für Helmut, eine alte BSA.

Aus Route 66

Und nochmal Auto vor (Bordell?)

Aus Route 66
Aus Route 66

Abendstimmung an der Route 66.

Aus Route 66
Aus Route 66

Und weiter gehts.

35.332, -112.887

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Rainer | USA 2012

Woche 3 Von New Mexiko nach Arizona

by Rainer 2. May 2012 00:52

Noch immer ist die Hektik nicht ganz aus meinen Handlungen gewichen, aber es wird ruhiger. Dazu trägt auch die körperliche Rückmeldung bei, wenn man mal wieder mehr fährt als gut tut. Heute habe ich einen Ruhetag in Flagstaff eingelegt, um den gestressten Körper (gestern 500 km, so ein Schwachsinn) wieder zu regenerieren. Habe also Zeit, Photos zu sichten usw. Leider ist es heute mit max 18 Grad und Wind nicht wirklich gemütlich. Gestern wars viel wärmer. Aber zurück nach Silver City, NM.

Aus week 3 Von Silvercity nach Flagstaff

So siehts also aus in Silver City, eben wie in den meisten Städten im Westen. Hier konnte man wenigstens einmal fussläufig in das sogenannte Zentrum gehen, allerdings war auch hier am Samstag Vormittag Tote Hose.. Das wäre dann mal eins der vielen leeren Restaurants, und ich glaube nicht mehr wirklich dran, was mir Hymie in Alamogordo erklärt hat, nämlich dass die grossen Ketten alle anderen verdrängen, ein bisschen Wirtschaftskrise darf schon sein. Sieht halt immer so traurig aus. Also wenden wir uns erfreulicheren Dingen zu. Dieses ehemalige Schmuckstück rostet hier so vor sich hin Aber trotzdem schön.

Jane Luetje buchstabierte mir stolz ihren Nachnamen, wirklich viele mit deutschen Wurzeln hier. Ihren kleinen Schmuckstand betreibt sie nur als Hobby.

Und hier das Town House.

Ich habe dann in einem Cafe gefrühstückt, um 11 Uhr, und mir gegenüber die Leute so angesehen.

Menge sportliche Action hier.

 

zum Beispiel Harley fahren, ...Bier trinken, (Abends war ich in dieser Bar, bin aber lieber wieder bald gegangen, relativ finsteres Loch) ...dem M;üßiggang frönen, ...Fahrrad fahren, oder aber auch wandern. So, das wars jetzt von Silver City, also wieder auf den Highway. Jetzt Richtung Arizona, und vielfältige Landschaft war zu durchfahren. Diese hier sah ein bißchen aus wie Bryce Canyon. Alles sehr schön und ideale Fahrtemperaturen. Und dann: Einfahrt nach Arizona. Zwischenstation in Alpne, AZ, 2.600 m über NN.

Für einen Kaffee habe ich hier einen Dollar bezahlt, mit Nachfüllen. Später dann das. Das ging lange Zeit so, aber das Fahren wurde manchmal von Windböen erschwert.

Dann auf der Autobahn westwärts Richtung Flagstaff. Ich fahre gerne auf der Autobahn, auch wenn ich da inzwischen mit meinen max. 90 bis hundert km/h zu den langsamsten zähle. Es ist immer so schön, im Rückspiegel die fetten Trucks zu beobachten, wie sie so heranziehen. Wir sind gute Freunde, weil ich an Steigungen, wenn sie gegen mein bike natürlich nachlassen, auch mal langsamer fahre, damit sie Überholvorgang beenden können.

Schön ist es aber auch im Wald, nahe Flagstaff. Dann fuhr ich nach Sedona, weiter südlich, aber das ist ein völlig überlaufener Ort ohne billige Campmöglichkeit, und so wurde dann noch eine sehr lange Fahrt wieder zurück nach Flagstaff draus. Schliesslich ein Camp (immer noch 20$) gefunden, aber da war ich schon weichgekocht. Trotzdem, irrer Fahrtag mit Temperaturen bis zu 35 Grad.

Bei Sedona siehts aus wie im Monument Valley, nur paar Jahrmillionen früher. Konnte schlecht anhalten dort, und als ich an einem Visitors Point auch noch Parkgebühr zahlen sollte, hats gereicht.

Und so sitze ich am laptop im Wald und friere. jetzt wäre der schöne dicke Pullover nützlich, den jetzt vermutlich eine mexikanische Putzkraft im tropischen Galveston, TX, trägt. Noch ein Ausflug nach Flagstaff. Dort bin ich zu Eaglerider, mit denen ich ja lange über eine Art Langzeitmiete verhandelt hatte, aber die haben mir nicht mal einen Kaffee angeboten, no business, no fun. Schwamm drüber.

Irgendwo muss es da ja verdammt steil raufgehen, aber die Züge sind auch kilometerlang. ...und doppelstöckig.

Noch ein paar Eindrücke von Flagstaff, nicht so aufregend. Den Grand Canyon lass ich einstweilen aus und will mich morgen auf die Route 66 bis Seligman machen, ganz kurze Etappe, später dann in die Mojave Wüste und Death Valley, solange die Temperaturen für Mensch und Maschine noch aushaltbar sind. Kleine Begebenheit zum Schluss: Mein Luftbett gab wieder einmal seinen Geist auf, was mir eine schlaflose Nacht beschert hat. Habe aber ein neues erstanden, und, festhalten, 1 m breit!!! So ein Luxus, ich habe bestimmt das breiteste Bett aller Camper dieser Welt. Dann bis zum nächsten Mal.

35.214, -111.637

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Rainer | USA 2012

Rainer

Rainer, born 1948, the father

Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
Petershausen, Germany

Done with indoor complaints,
libraries and querulous criticisms,
strong and content
I travel the open road.

 Walt Whitman