Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

Tag cloud


current distance: 8817km

17 Halbzeit

by Rainer 10. July 2012 04:36

Halbzeit, oder Bergfest, oder Talsohle, wie man es nennen will. Ich sitze bei einem Becks Bier aus der Flasche und einem Schokoladendonut in der nordwestlichsten Ecke der USA mit Blick auf Kanada (zumindest zu erahnen). Der Ort heisst Port Angeles. Wie so oft der einzige Zelter hier. Heute nacht hat hier ein Gewitter getobt. Als die Blitzeinschläge auf eine halbe Sekunde heran waren, habe ich vorsichtshalber ein Gebäude aufgesucht. Weil der Ort zu weit weg ist, hab ich also zum ersten Mal auf dieser Reise bei Regen den halben Tag im Zelt verbracht, war auch ganz gemütlich, muss ich aber nicht immer haben. Jetzt ist auch die Zeit gekommen, das Erlebte ein bisschen Revue passieren zu lassen, aber erst noch ein paar Fotos über die Fahrt von Salmon, Idaho, hierher.

Da staunt der Bär, halber Berg Fels, der andere Wald. Hier ein schönes Camp zwischen Autobahn und Fluss, in der dazugehörigen Bar habe ich mit Moritz Geburtstag gefeiert. Man hat mir sogar ein Bier ausgegeben. Das schöne daran, wenn man 64 wird, ist, dass man sich keine Gedanken mehr machen muss, dass man jetzt näher an 30 ist.

So langweilig kann die Landschaft in Idaho sein, und am Camp wars auch nicht anders. Dieses Camp hatte aber neben einem akzeptablen Preis noch ein paar Extras, die sehr willkommen waren, z.B. ein Wachstuch auf dem Tisch (ansonsten habe ich einen speziellen Lappen).

Heulaster donnern vorbei, hörte nachts aber auf.

Aber dann wieder die Überraschung, Eben noch sterbenslangweilig, dann kommt ein Schild "Dry Canyon", dann senkt sich die Strasse ein paar hundert Meter, und dann das da. Und noch ein Panorama Weiter unten dann noch eine Stadt gegenüber am Steilhang und eine Begegnung mit einem Fahrradfahrer. Dann ein Blick auf den mächtigen Columbia River, man sieht auch die Brücke, auf der ich ihn überquert habe. Seit Moritz so blumenreiche Attribute für seine schäbigen Bergflüsse hat, muss ich mal dagegenhalten.

Und wenns dreimal langweilt, das ist eins meiner Lieblingsfotos, westlich von Leavenworth auf dem Weg zum Pazifik. Und wieder ein Camp am Fluss, nahe dem Pazifik. Am Nachmittag bei meiner Ankunft schien noch die Sonne, dann sah man schon den Nebel aufziehen, und am nächsten Morgen war alles quietschnass.

Dann noch ein paar Eindrücke vom Pazifik.

Später wurde es dann wieder sonniger bis Port Angeles, aber richtig warm wird es hier wohl nie.

Die erste Hälfte ist rum, und was kann man sagen?

1. Fahren ist und bleibt meine Leidenschaft, das hört nicht auf. ich habe bisher in 90 Tagen 17.500 km zurückgelegt, also knapp 200 km durchschnittlich am Tag, das passt.

2. Mein kleiner Hausstand ist gut organisiert und einfach zu handhaben. Das Zelt ist top, mein derzeitiges Luftbett scheint länger zu halten. Alles passt soweit, nur die Klamotten werden wohl nicht ganz durchhalten, ich habe ja keine teuren Sachen, z.B. Thermounterwäsche oder einen Pullover. Also fahre ich immer mit bis zu 5 Jacken übereinander, was schon mal zu Kommentaren an der Tankstelle führt. Eigentlich sehe ich aus wie ein Penner.

3. Meine Essensvorräte, die ich mitgebracht habe, sprich Wampe, helfen dabei, mit wenig Geld für Essen auszukommen. Meistens esse ich nach einem McDonalds Muffin o.ä. Apfel und Salat und koch mir abends eine Kartoffel oder Nudelsuppe oder mache mir eine kleine Konserve warm.

4. Langweilig ist mir eigentlich nie. Ich lese meine Nachrichten im Internet, spiele das Zeit -Sudoku, schreibe auch mal Leserbriefe. Ohne internet wärs mir wohl zu langweilig. Und skypen mit zuhause oder Moritz ist ja etwas, was man früher auf Reisen so gar nicht hatte, da musste eine Postkarte reichen. Videochat mit Christine ist lustig und macht Spass, grad dass man sich nicht hauen kann. Was ich entgegen der Planung gar nicht mache, sind Wanderungen in der Natur. Ich laufe lieber durch Orte, aber das ist eher begrenzt. Als Naturfreak hat man natürlich andere Optionen.

5. Meine Erlebnisse mit (wilden) Tieren sind eher wenig, 1 Bär aus der Ferne, Eichhörnchen und Stinktiere, lebend oder überfahren, eine Schlange, 3 mal Rehe auf der Fahrbahn, einmal bisschen kritisch. Ansonsten nicht eine brenzlige Fahrsituation, das darf gerne so bleiben. Fahre aber auch langsam und vorsichtig. Gab aber auch schon kopfgrosse Felsen auf der Fahrbahn.

6. Mit Moritz' Reise kann man keine Vergleiche anstellen, ich glaube, durch die posts kommt ganz gut heraus, wie sich die Reisen unterscheiden, war ja in gewisser Weise auch der Sinn des gemeinsamen 1world2go. Natürlich eine Sache des Alters. Den Karakorum Highway würde ich mir auch zutrauen, aber das ganze Drumherum wär mir dann zu schwer. Ted Simon, Urvater aller Motorradweltreisenden, hat mit 70 Jahren seine bekannte Reise (Jupiters Fahrt) wiederholt, gesponsort von diversen Firmen, na ja. Wenn ich Firmensupport hätte, würde ich mich vielleicht auch noch einmal auf eine "wilde" Reise wagen.

7. Die nächste Hälfte? Ich freu mich schon auf Sturgis, nur noch gut 3 Wochen. Und dann bleiben noch Colorado und New Mexico, wo ich die Reise ausklingen lassen will. Ich hoffe, dort noch einen Ort zu finden, an dem ich gerne ein oder zwei Wochen bleiben kann. Jetzt erstmal entlang der kanadischen Grenze zu zwei Nationalparks hoch oben, wo ich dann hoffentlich ein paar aufregende Fotos schiessen kann.

8. Motivation? Morgens den Motor anlassen und auf den Highway, ich kenne nichts besseres, Moritz versteht, was ich meine. Freiheit, vielleicht nur eine kleine, aber eine Freiheit. Viel mehr braucht es nicht, um mich glücklich zu sehen. So, das war die erste Hälfte meiner posts, ich hoffe, ihr findet auch zukünftig etwas interessantes darin.

Get your motor running, head out on the highway, searching for adventure....

Bis dann!

48.121, -123.430

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Rainer | USA 2012

16 Salmon, eine Kleinstadt in Idaho rund um den 4.Juli

by Rainer 8. July 2012 00:05

Am 4. Juli ist bekanntlich der amerikanische Unabhängigkeitstag, und in der Woche laufen so die allgemeinen Festivitäten. Alles eher kleinstädtisch. Aber erst mal ein Rundgang durch die Stadt, das heisst ja wie immer die Main Street entlang.

Auf dem Weg vom Campingplatz überquert man den Salmon River.

Der Blick auf die Main Street.

Immer mal wieder ein schönes Backsteingebäude, das allerdings zumeist hölzern ist. Dass der Quad-Fahrer auf dem Bild ist, ist eher normal, knattern sehr viele hier herum.

Und das ist auch eine Art Klassiker, abseits der Main Street herrscht Öde, viele Anwesen stehen zum Verkauf. Habe heute eine Familie beim Yard Sale gesehen, lauter Ramsch, niemand da, das Haus gehört der Bank, der Versuch, noch ein bisschen Geld zu machen, und dann irgendwohin. Die Leute sahen aber so bedient aus, dass ich keine Ansprache gewagt habe. Hier fast noch extremer, aber das Nagelstudio lebt scheinbar noch, walk-in's welcome heisst nichts anderes als kein Termin erforderlich.

Jetzt noch ein paar Gebäude.

Das pinke Haus ist doch allerliebst, ob das der Maklerin mehr Kunden beschert? Und dann habe ich tatsächlich einen Hondaservice gefunden, in zwei Wochen ist eine Inspektion und zwei neue Reifen fällig. Am Abend dann groß angekündigt ein Brilliantfeuerwerk, das so brilliant war, dass selbst Asbach mehr verfeuert zu Silvester. Die Leute kaufen in solchen Buden auch für sich selbst ein. Am Abend habe ich dann versucht, ein paar Fotos zu machen, nicht wirklich geglückt, deshalb hier nur eine Collage.

So, das war jetzt das grosse Brilliantfeuerwerk. Am Freitag lief dann die große Parade, und da war ich natürlich dabei. Aber erst nochmal ein paar Autos.

Jetzt noch ein paar Strassenszenen, bevor es dann mit der Parade richtig losging.

Dann natürlich auch ""Werbeträger", die hier vor allem dadurch auffallen, dass sie wie wild umherhopsen, gibts immer wieder mal an den Strassenkreuzungen im ganzen Land. Die warten auch auf die Parade, MSG heisst wahrscheinlich Geschmacksverstärker, denk ich mal, oder auch was immer die Amis nicht mögen. Jetzt gehts los, die Polizei regelt den Verkehr. Vorne laufen die Veteranen. Dann kommt ein Militärfahrzeug. Dann die unvermeidliche Feuerwehr. Dann der wilde Westen. dann Frauen zu Pferde. dann noch mehr Pferde... und noch mehr Pferde... noch mehr Pferde, teils mit Wagen... Auch sehr kleine Pferde. Weiter gehts mit... Kindern, die Bonbons werfen. Dann kommt die lokale Wirtschaft...

und verschiedene Vereine, also ganz wie daheim, bloss amerikanisch. Schliesslich auch noch die Hupfdohlen, genannt Cheerleader.

Und das war wohl die Wasserwacht, haben mit Spritzpistolen die Zuschauer nassgemacht. Dieses Bild habe ich nicht verstanden...

dafür dieses, da bewirbt sich einer zum Sheriff.

Dann noch ein paar wilde Autos...

Ja, und das wars dann auch schon mit der Parade, aber die Leute hatten ihren Spass. Und dann hauten wieder alle ab. So, das wars aus Salmon. In 14 Tagen bin ich wieder hier, zum Motorrad herrichten, aber dazwischen fahre ich wieder nach Westen Richtung Seattle und versuche noch einen Teil meiner geplanten Schleife zur kanadischen Grenze. Bis dann.

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Rainer | USA 2012

64

by Rainer 6. July 2012 00:21

8. Juli 1948 - 2012

 

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Rainer | USA 2012

15 Im südlichen Idaho

by Rainer 4. July 2012 23:32

Hallo. Heute mal ein Bericht aus dem südlichen Idaho, das man ja nicht so kennt. Ich habe mich mehr oder weniger dahin geflüchtet, weil ich die Wetterunbilden in Oregon und Washington satt hatte und mal wieder vernünftige Temperaturen erleben wollte. Heute, am 4. Juli, Nationalfeiertag, sitze ich auf einem schönen Campground bei der Stadt Salmon (deutsch: Lachs) am gleichnamigen Fluss und lasse es mir gutgehen. Heute ist ein Feuerwerk angekündigt und am Freitag eine Parade, aber davon im nächsten post. Es ging durch grüne Landschaften, mal hohe. mal niedrige Begleitberge, sehr pittoresk. Im nächsten Foto wird wieder meine Vorliebe für Verfall deutlich, aber solche aufgelassenen Stadel gibts ja in Bayern auch. Hier ist halt so viel Platz, niemand kümmerts, ob irgendwo was verfällt, ist in den Orten auch so. Aber diese gelbe Wiese! Dann gings mal wieder flach dahin, eher langweilig. Das schöne an Amerika ist, du brauchst bloss weiterfahren, es kommt garantiert wieder was herzerwärmendes. Damit meine ich nicht diese Einrichtung für Hunde. Die Anlage dient allen Ernstes dazu, dass sich Hunde austoben dürfen, unter anderem auch bellen. Ob die Hunde das "Hundehaus" auch so lustig finden, weiss ich nicht. Hunde in Amerika wäre einen eigenen post wert. Jeder hat einen oder zwei. Selbst mir als ausgewiesenem Haustiergegner tun sie fast ein bisschen leid. Auf den Camps müssen sie immer an der Leine gehen, überall gibt es ausgewiesene pet areas, wo sie sich erleichtern dürfen. Jeden Morgen, wenn ich vor allen anderen zum Duschen gehen will, sind die Hunde samt Besitzern schon da, und so manche Fäkalie wird im Beutel triumphal zum dumpster = Abfalltonne getragen. Die Pet areas kenne ich in- und auswendig, da die meisten camps die Zeltbereiche dorthin gelegt haben (zur Abschreckung?). Einmal war ich auf einer rest area ohne Hunderegeln, da sah es vielleicht aus. In Kneipen dürfen sie auch nicht, und auch sonst fast nirgends rein. Man könnte sagen, ein Hundeleben. Da lob ich mir die die Wildtiere, habe aber erst zwei Rehe am Wegesrand gesehen, eines konnte ich noch gut "derbremsen", bevor es auf die Fahrbahn lief. Aber weiter die Strassen entlang, Idaho ist richtig schön. Hier die Schlange vor einer einspurigen Streckenführung wg. Baustelle, die sind mir immer besonders lieb, man kommt ins Gespräch, und vor allem lange Wartezeiten. Das hat den Vorteil, dass ich nach Passieren der Engstelle immer den Verkehr vorbeilasse, und dann kann es sein, dass lange Zeit kein Auto mehr von hinten kommt. Aber ich habe jetzt auch schon wieder Abschnitte befahren, wo mir in der Stunde 3 Fahrzeuge entgegenkommen. Sehr beliebt hier ist das Bötchenfahren, gibt unendlich viele Möglichkeiten. Und nichts ist wirklich überlaufen. Manchmal steht da ein Schild "Achtung Staugefahr", und dann ist es da so voll wie der Parkplatz von Aldi morgens um 5. Dieses leider missratene Bild zeigt einen Campingplatz, den ich irgendwo am Wegesrand in 2.200 m Höhe angesteuert habe, sehr nett, kein dog walk in der Nähe, und ein Dach!! Sowas hab ich noch nie gesehen, wäre aber eine Wohltat für Zelter. Habe mich vorsorglich darunter gestellt, aber geregnet hats nicht, dafür war es mal wieder eine Nacht um den Gefrierpunkt. Zitter, fröstel. An diesem Tag beschloss ein giftgeladenes Insekt, Selbstmord in der Form zu begehen, dass es in einer Kamikazeaktion einen deutschen Motorradfahrer eine bleibende Erinnerung mitgab. Es schlug knapp unterhalb des Visiers im Unterkiefer ein, tat einen Moment lang höllisch weh, dann schnell wieder vergessen. Später schwoll der Kiefer dann ganz gewaltig an. Nach ein paar Tagen wars wieder weg, hat auch gar nicht weh getan. Sowas aber auch. Wie ich bei MacDonalds sitzend per skype mein Leid geklagt habe, wurde mir empfohlen, mir Joghurt geben zu lassen und draufzuschmieren, bei McDonalds!! Vielleicht hätte ich es ja versuchen sollen, aber war ja nicht nötig. Weiter auf der Reise gabs dann noch einen kleinen Flohmarkt, das Zeug ist durchwegs anders als bei uns, wenn auch nicht schöner. Natürlich gabs auch die wüstesten Waffen zu kaufen, diese Messer sind noch das harmloseste. Von Boise, Hauptstadt von Idaho, gings dann wieder nordwärts auf einer Route, die sich lyrisch "Peaks to Craters", also "von Bergspitzen zu Kratern" nannte, und da habe ich im Craters of the moon Nationalpark ein paar Aufnahmen gemacht, nicht wirklich gelungen, zu schwarz alles hier. Aber das find ich ganz schön.

Am nächsten Tag dann eine sagenhafte Fahrt bis zu einem kleinen Canyon.

Und da wars wieder so einsam, dass ich mich unbedingt mal auf die Strasse legen musste, aber ich habe ja eine Warnweste an.

Und überall auf dem weiteren Weg auch vulkanische Element wie dieser Steinhaufen. Dann wieder einmalige Ausblicke. Und hier noch ein Panorama, Fluss, Strasse, Berge Schliesslich bin ich auf einem schönen Camp gelandet, und zum erstenmal auf dieser Reise hatte ich das Gefühl, hier mal ein paar Tage verweilen zu können. Schöner schattiger Rasenplatz (mit WiFi und Steckdose!), 20% Rabatt, also dann noch günstig. Der Besitzer hat auch gleich die deutsche Fahne aufgehängt, habe aus Höflichkeitsgründen so getan, als freue ich mich, habs ja nicht so mit Flaggen und Hymnen. Und dann gibts noch eine schöne Plattform am Fluss, da hat das Bier geschmeckt. So, das solls für heute gewesen sein, im nächsten post erfahrt ihr was über das Städtchen Salmon und die Festivitäten zum Nationalfeiertag. Bis dann.

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Rainer | USA 2012

Rainer

Rainer, born 1948, the father

Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
Petershausen, Germany

Done with indoor complaints,
libraries and querulous criticisms,
strong and content
I travel the open road.

 Walt Whitman