Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

Tag cloud


current distance: 8817km

Homeward bound

by Rainer 29. June 2011 21:02

So, das ist mein letzter Eintrag. Bin bei trübem Wetter in Ripley abgefahren, mit dem Ziel, im Sonnenschein den Tag zu beenden. Tatsächlich hat es in England zeitweise Sonne gehabt, insbesondere bei der Durchfahrt durch London, war recht spannend, in Dover empfing mich dann Nebel mit einem Temperatursturz von 10 Grad, also das war wieder typisch.

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Aber hier beim Warten auf die Fähre wars dann wieder schön, und auf der französischen Seite war es dann richtig warm. Bin am selben Tag noch bis Lille gefahren und habe dort im Hotel übernachtet, worüber ich mich dann wieder geärgert habe, weil ich viel lieber auf dem Campingplatz bin. Also am nächsten Tag den Campingplatz municipal in Metz eingegeben und bei grosser Hitze da hingefahren, ein herrlicher Tag, So hab ich es gerne.

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Und dann, zum ersten Mal auf der Reise, Tisch und Bank nur für mich. Ist so bequem. Herrlich.

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Das sollte eigentlich mein Tagesabschluss werden, habe mich aber dann doch entschlossen, die wenigen Meter nach Metz zu laufen. Kannte ich ja noch nicht

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Dabei haben mich noch ein paar nordirische Kinder aufgehalten, die mir unbedingt noch ihre Spinnen und Käfer zeigen wollten.

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Wieder mal eine schöne Kirche von der Brücke zur Altstadt aus. Noch ein paar Eindrücke, Metz ist wirklich ganz schön.

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Habe mich dann doch noch für einen Camparisoda entschieden.

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Wo kommt denn dieser Drache her?

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Und hier 4 Grazien beim Versuch, das ultimative Urlaubsphoto zu schiessen.

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Auf dem Rückweg zum Camp hatten sich auch ein paar Schwäne eingefunden.

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Nein, das ist nicht mein Motorrad, selbst wenn ich es geputzt hätte, sondern eine Harley Dyna Superglide Custom, genau meine ehemalige Maschine in Dubai (aber blau), eine schöne Erinnerung.

Und nun zum Abschluss ein kleines Fazit: 1. 6.300 km in 6 Wochen (ziemlich wenig) 2. Schön warm ist einfach schön, zu heiss kenn ich nicht, wohl aber zu kalt. 3. Camping geht noch. Nach 9 Tagen heisst mein Tagebucheintrag. "Heute habe ich mich entschlossen, dass dies meine letzte Zeltreise ist, es ist mir zu beschwerlich". Ich kann heute sagen, dass ich mich doch wieder dran gewöhnt habe, die Knochen tun zwar genauso weh wie am Anfang, es macht mir nur nichts mehr aus. 4. Mein Motorrad ist genau richtig, keine Macken, nix, 4 ltr auf 100 km. 5. Das meiste von meinem Equipment hat sich bewährt, einiges werde ich noch ändern. 6. Nächste Reise, aber kürzer wegen der Kosten, im Herbst in Zusammenhang mit dem grossen Motorradtreffen am Faaker Seee in Österreich. 7. Eigentlich ist so eine Reise viel zu teuer, beim nächsten mal also konsequent auf billige camps und Verpflegung aus dem Supermarkt achten.

So, jetzt ist Schluss und das Photo von Frank Zappa aus einem Schallplattenladen in Metz gibt einen Hinweis auf meine grosse Traumreise, die sich in meinem Hirn entwickelt, dreimal dürft ihr raten wohin.

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Rainer | Europe 2011 (R)

Mein erstes Motorradtreffen

by Rainer 29. June 2011 09:52

Endlich am Ziel angekommen, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben an einem Motorradtreffen teilgenommen. Das war sehr schön, auch wenn die Vorträge, die mich am allermeisten interessiert haben, alle ausgefallen sind. Aber die Athmosphäre war locker, und es gab viele interessante bikes, equipment und details zu bestaunen.

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Hier ein kleiner Überblick über die Zeltstadt, später war es dann noch voller

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manchmal schien sogar die Sonne, das hat aber nie lange gedauert

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Auch Aussteller gab es, aber der Umsatz schien nicht allzu hoch zu sein. Interessant Leute gab es zu bestaunen.

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Diese junge Frau mit fetter BMW mit pinken Applikationen sprach zwei Tage lang mit niemand. Interessante Sitztechnik.

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Auf deutsch: Ich nahm die weniger befahrene Strasse, Wo zum Teufel bin ich jetzt?

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Experten unter sich.

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ja, Moritz war auch da und hat sich eine Menge Tips für Schottland geholt.

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Die R1 mit Aufbauten hat schon einige Erdumrundungen hinter sich, der Vortrag war einer der lustigsten.

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Das war einer der angenehmsten Plätze, Asche eines Feuers, schön warm. Das Bier, das Moritz immer besorgt hat, blieb auch ohne Kühlschrank schön kalt.

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Das hat mich eher abgeschreckt. Bei dieser Demonstration ging es darum, wie man überfahrene Tiere, z.B. Eichhörnchen, abhäutet, ausnimmt, brät oder kocht und schliesslich aufisst. Grusel, aber die echten Abenteurer stehen auf sowas. Aber das Gespann war ganz nett. Interessante Ausrüstungsdetails:

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Dieses Zelt hat keine Stangen zum Einschieben, was immer Probleme bereitet. Schicke Lösung.

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Hier eine Lösung aus dem Anglerbedarf, zum Sitzen und Kochen.

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Zusatztanks hinten angebracht...

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.. mit Wasserflaschen...

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.. und zwischen Gepäckkoffer und Motorrad. Moritz überlegt schon, was er mit dem Raum an seiner Maschine machen kann. Jetzt noch ein paar Motorräder verschiedenster Art:

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Und jetzt was besonders schönes (gell, Helmut?)

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Um nicht völlig einzurosten, hab ich jeden Morgen einen Spaziergang in den nahegelegenen Ort gemacht und Kaffee getrunken und Vorräte besorgt.

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So, das wars vom Meeting. Im letzten post (soon to come) schreib ich noch ein bisschen was über die Heimreise auf, de facto bin ich ja schon daheim. Bis dann.

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Europe 2011 (R)

Der Norden aus der Sicht des Schönwetterfahrers

by Rainer 22. June 2011 13:56

So, da bin ich wieder, nachdem die Technik mir mehrere Streiche gespielt hat, aber das war vielleicht nur das kleinere Übel. 20 km vor dem finalen Reiseziel sitze ich in einem McDonalds mit leistungsfähigem internet und lasse die letzten Tage Revue passieren.

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Da schau her. Das Zelt hat einen Sohn bekommen. Und tatsächlich, Moritz ist eingetroffen und hat mich davon abgehalten, umzukehren und in wärmere und trockenere Gefilde abzuhauen. Also sind wir mit der Fähre nach Dover und dann an die Themsemündung.

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Der Zeltaufbau ging wegen Sturms und Platzregen zuerst schief und meine Laune war auf dem Nullpunkt. Nach Wetterbesserung konnte ich dann das Zelt doch noch aufbauen und Moritz hat es mit Hilfe von zwei Dutzend Häringen in eine sturmsichere Festung verwandelt. Der Sturm kam dann natürlich nicht mehr. Wir sind dann noch die nächste Etappe nach Swanage in der Nähe von Bournemouth zusammen gefahren, meistens Autobahnen, und trocken blieb es auch. Aus meiner Sicht ein schöner Fahrtag.

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Dann trennten sich unsere Wege, auch wenn wir am nächsten Übernachtungsplatz nochmal zusammenkamen. Jetzt also ein paar Impressionen von der Fahrt.

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Die Strassen sind eher eng und überall sind Hecken, man hat relativ selten einen freienb Blick, das ist nicht wirklich schön. Am spannendsten ist immer die Frage, ob und wann es regnet, aber im Grunde haben wir viel Glück gehabt. Schliesslich habe ich noch einen Abstecher nach Stratford upon Avon, auch als Shakespearestadt bekannt, gemacht, und mir diesmal ein sogenanntes slug, sprich Holzhütte geleistet. Als einziger Gast hatte ich einen ganzen Toilettenblock, einen schönen Rasen als Vorgarten und besten Sonnenschein den ganzen Nachmittag.

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Schliesslich habe ich mit dem Boot einen Ausflug nach Stratford gemacht, das aus dem namen Shakespeare eine riesige Einkaufsmeile gemacht hat, man versteht den Zusammenhang nicht so richtig.

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Hier warte ich auf das Boot.

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Hier ein paar Eindrücke von der Flussfahrt, sehr malerisch.

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Einfahrt ion den Hafenb, und hier liegen massenhaft die langen Flussboote rum. Jetzt Impressionen aus Stratford upon Avon.

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Hier Shakespears Geburtshaus, und die Anzugträger überlegen wohl, wie man das noch besser vermarkjten kann.

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Und das haben die aus ihren schönen Booten, sprich barges gemacht.

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So siehts schon schöner aus.

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Zurück in meiner Behausung lasse ich den Tag ausklingen.

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Und schon wieder diese Biester im Vormarsch auf mich.

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Und zum Schluss noch dramatische Wolkenbilder.

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Und ganz zum Schluss noch ein kleines Schloss auf dem Weg zu Horizons Unlimited, der nächste Bericht also von dort. Bis dann.

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Europe 2011 (R)

Stille Tage am Meer und warum ein Klempner Lucky Luke Fan ist

by Rainer 16. June 2011 18:22

Da bin ich wieder mit einem kurzen Bericht aus der Gegend, wo ich einige Tage verbringe. Es ist die Nordsee, und bei gutem Wetter kann man England sehen.

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Aber zuerst mal noch ein Eindruck von den Strassen nach Norden.

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In diesem netten Cafe habe ich wieder mal eine Kaffeepause eingelegt, richtig warm wars nicht und Regen konnte auch jederzeit fallen. Also flott zum Campingplatz durchgebrettert.

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Der Ort heisst Grand Fort Philippe, und das ist für dieses verschlafene Nest schon ganz schön pompös.

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Das ist jetzt in die andere Richtung geschaut, auf die andere Seite des Kanals zum Landesinneren, weil das Kreuz zuvor natürlich Richtung England, zu den Protestanten, schaut. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass auf der anderen Seite mehr los war, aber das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Zauns.

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Aber segeln kann man im Kanal sehr schön.

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Ich bin dann auch mal den Kilometer auf die Mole rausgelaufen.

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Ja, und hier ist es dann zu Ende, weiter kommt man nur noch schwimmenderweise. Den nächsten Post gibt es dann aus England. Aber zum Abschluss noch die Auflösung, warum die Titelzeile so heisst. Bekanntlich jagt Lucky Luke die Daltons, die 4 Brüder, von Joe (klein) bis Averell (gross). Und jetzt habe ich hier ein Männerklo auf dem Campingplatz vorgefunden, das wie für die 4 Daltons gemacht scheint. Herzlichen Glückwunsch, Herr Klempner.

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Rainer | Europe 2011 (R)

Rainer

Rainer, born 1948, the father

Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
Petershausen, Germany

Done with indoor complaints,
libraries and querulous criticisms,
strong and content
I travel the open road.

 Walt Whitman