Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

Tag cloud


current distance: 8817km

Europareise 2011 - Vorbereitungen

by Rainer 1. May 2011 09:04

 

Jetzt soll es bald losgehen. Die Ausrüstung ist zusammengestellt, nur noch ein paar Kleinigkeiten sind zu regeln. Hier ein Blick auf das aufgerüstete Cockpit.

Von links nach rechts Thermometer, Foto/Video Plattform, Boxbefestigung, Uhr (auf dem Steuerkopf), 12V Steckdose und ein einfaches Navigationsgerät. Wenns regnet, pack ich es weg. Ganz wichtig ist die kleine wasserdichte Kunststoffbox (Otterbox) vorne, in der Kleinigkeiten, z.B. diverse Ladekabel untergebracht sind. Positiv ist hier auch zu vermerken, dass sich der Anströmungsdruck etwas verringert hat.

Jetzt ein Blick auf das Gepäck.

 

Mir war wichtig, dass es nicht so breit wird, deshalb keine Seitenkoffer, sondern nur ein Topcase (H&B Gobi 42 l), darauf aufgesetzt ein Rucksack mit Netzbefestigung. Unter das Topcase passt noch eine Plane.

Im Topcase sind Handschuhe und Regenbekleidung, 2*1 ltr. Wasserflasche, etwas Werkzeug, Verbandskasten, Wlan-Gerät usw. Es bleibt auch noch etwas Platz für Einkäufe. Der Rucksack enthält den Schlafsack und bekommt eine Regenhaube.

Der schwarze "Traveller" von bags connection besteht aus der Haupttasche und zwei unten angehängten Seitentaschen, passt perfekt auf Chopper und ist nur 65 cm breit. Er wird mit Spanngurten auf dem Beifahrersitz angebracht. Die Haupttasche enthält Zelt und Luftmatratze, ferner passt noch ein 3-beiniger Hocker hinein. In den Seitentaschen befindet sich eine kleine Kochausrüstung mit Gaskocher, Kartuschen und alles, was man so zum Kaffeekochen und Zubereitung einfacher Speisen braucht. Dabei sind auch noch Putz und Reinigungsmittel, damit man ab und zu auch mal das Motorrad wieder auf Vordermann bringen kann. Dann gibt es noch 3 kleinere Zusatztaschen, in denen ich Gurte und Luftpumpe transportiere.

In der roten Tasche (Tatonka S 55l) sind Schuhe, Klamotten und Waschzeug. Die Tasche wird auf den "traveller aufgeschnallt und zur Sicherheit noch am Bügel des Topcase befestigt. Rot ist die Tasche, weil sie zu viel von meiner geliebten Harley Warnweste verdeckt.

48.419, 11.470

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Rainer | Europe 2011 (R)

3 Weeks in Asia - September 2010

by Moritz 1. November 2010 17:17

Die tropischen Regenwälder auf Sumatra, Indonesien gehören zu den ältesten der Welt.
Ihre Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen ist enorm, selbst seltene Tiere wie Orang-Utan, Tiger, Nashorn, Elefant, Serau, Tapir und Nebelparder sind hier noch zu finden.
Leider muss immer mehr Regenwald der Ölpalmen-, Zellstoff- und Papierindustrie weichen.

Wer heute noch der Meinung ist mit Biotreibstoffen etwas gutes für die Umwelt zu tuen, 
möge sich die riesigen Palmölplantagen in Malaysia und Indonesien bitte selbst anschauen.

Und bevor der letzte Baum gefällt ist, wollte ich mir diesen Teil der Erde nochmal anschauen.

 Los gings mit einem sehr angenehmen Flug im leeren Airbus A380 nach Bangkok





und einem Haircut in Thailand


Dann noch ein paar Anpassungen am Schuhwerk meiner guten Freundin Kae,
die offensichtlich mit Absätzen im Jungle herumlaufen wollte :D


2 Flüge später, waren wir in der Hauptstadt Sumatras angekommen. Medan.
Eine ziemlich hässliche, überfüllte (Verkehr) Großstadt, die noch nicht viel Tourismus zu Gesicht bekommen hat.


...und mit einigen tückischen Löchern darauf wartet Dinge verschwinden zu lassen


Raus aus Medan, nach der schlimmsten 8 Stunden 100km Busfahrt meines Lebens,
waren wir schließlich an Lake Toba angekommen. Lake Toba ist das Überbleibsel einer der größten vulkanischen Eruptionen der Erdgeschichte (vor etwa 70.000 Jahren).



Ein kleiner Teil der Insel, namens Tuc Tuc, wurde touristisch etwas ausgebaut.
Man kann dort sehr guten frischen Fisch bekommen und mit einem Fahrrad oder Moped die Insel erkunden. Was wir dann auch taten...


...und prompt in einem kleinen Abenteuer endete.
Hatte mich mit der Länge der Strecke um die Insel etwas verschätzt und wollte dann
den Rückweg durch die Mitte abkürzen. Alles okay, bis sich der strahlende Sonnenschein in strömenden Regen wandelte und es plötzlich bitter kalt wurde. Wir versuchten im Regen den Weg weiterzufahren, allerdings kamen wir dann in so unbewohnten, dichten Jungle, dass wir mit der blinkenden Tankleuchte etwas unsicher wurden. Also sind wir mit den letzten Tropfen Benzin zurück zum Dorf das wir zuletzt gesehen hatten (ca. 3km). Dort versuchten wir uns aufzuwärmen und an Benzin zu kommen, 2 Stunden lang ohne Erfolg. Die 10 Bewohner mit ihren 20 Kindern waren wohl keine Touristen gewöhnt. Als wir dann irgendwann komplett durchfrohren einen Jugendlichen überreden konnten mit seinem Motorrad Benzin für uns zu holen, war es schon dunkel geworden. Was dann folgte war eine 3 Stunden Nachtfahrt durch Sumatra Jungle, mit vielen Abzweigungen, an denen wir nicht wussten in welche Richtung wir müssen. Nunja, auch dieses Abenteuer hatte irgendwann ein happy end.
Nur der Sonnenbrand am Kopf, hat mir noch einigen Schmerz beschert.


Am Tag darauf wollten wir es etwas ruhiger angehen und sind aufs Fahrrad umgestiegen :)


Wir waren noch ein paar Tage auf dieser Insel und haben die restlichen Stürme,
in gemütlichen kleinen Bars bei frischem Fish und Bier verbracht.


Als nächstes ging es mit dem Bus nach Berastagi, wo noch vor wenigen Tagen der Mount Sinabung ausgebrochen war.
Diese arme Ziege musste die Hoplerfahrt auf dem Dach verbringen



...ein typischer Markt

...und ein Flüchtlingslager für einige der knapp 9000 Menschen die wegen des Vulkans evakuiert wurden.


...eine relativ große Raupe, möchte mal wissen welcher Schmetterling daraus wird


...und der Vulkan um den es die ganze Aufregung gab


Wenig später reisten wir dann weiter nach Bukit Lawang. Von dort erhält man Zugang zum Gunung Leuser Nationalpark, wo wir etwas Jungle Tracking machen wollten.



Die Aussicht aus unserem Guesthouse, umgeben von Jungle,
Affen


...und Orang Utan's!



Wir haben uns für einen 2 Tages Track entschieden.
Vorsicht, ich bin großer Fan von Affen, ich habe versucht die 400 Affenfotos auf wenige zu reduzieren :)





Wild!








Nette, an einen Felsen gebaute Bar, in der Umgebung






Das war es dann schon für Sumatra. Bukit Lawang ist einer der schönsten, faszinierendsten Orte an denen ich jemals war.

Auf dem Weg zurück nach Thailand sind wir nochmal für 2 Tage in Kuala Lumpur geblieben, wo ich meine Lieblingssuppe endlich wieder genießen konnte. Laksa





Zurück in Thailand habe ich noch einen Freund in Chiang Mai besucht und bin mit einer Cross Maschine den berühmten Me Hong Song Loop gefahren (1400 Kurven durch den Norden Thailands)



Die letzte Nacht in Bangkok habe ich mir dann nochmal etwas gegönnt,
über eine Online Hotelsuchmaschine habe ich ein Promotionangebot (40€) für ein 120€ Hotelzimmer bekommen, in dem mich mein Mediacenter mit meinem Namen berüßte.



Und schon sind 3 Wochen rum :/

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PastHolidays | Moritz

Corsica - March 2010

by Moritz 26. March 2010 11:53

Munich -> Corsica -> Munich, 7 days, amazing!


Route



the only camper!


MC Garage, that's the name of the tent :)


Largo di garda



Next time i try the road on the left



...and suddenly it turned winter again




Day 2, arrived in Levornio (Italy), next stop corsica, wohoo



had a hard time to find spagetti carbonara, by favourite noodle dish, found spagetti carbonara de mare, interesting taste...



taking the ferry the next morning



and finally arrived on the motorbiking paradise corsika



perfect weather



beaches



unexpected road participants, thought all the people standing by the street where waiting for me :P



i guess the game ends with the first goal, there is no net and it's going down very steep





World Heritage Site, didn't know about it, absolutely great to drive trough


on the way back, in Monaco.

corsica, if you love biking, don't miss it!

42.13, 9.13

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Moritz | PastHolidays

Rainer

Rainer, born 1948, the father

Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
Petershausen, Germany

Done with indoor complaints,
libraries and querulous criticisms,
strong and content
I travel the open road.

 Walt Whitman