Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

Tag cloud


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Nach Norden nach Soulac und eine kleine Werkschau

by Rainer 5. June 2011 17:45

Hallo, da bin ich wieder, nach einem sehr schönen Fahrtag. Eigentlich sah es meistens so aus

Aus Europatrip 2011

Es glaubt mir ja keiner. Kaum bin ich wieder auf einer geraden Strasse, taugts mir wieder, selbst wenn landschaftlich nicht allzuviel los ist, zumindest kann man keine Fotos machen, die was hergeben. Bin auch ein Stück Autobahn gefahren, herrlich, hab mir wieder einen schnellen Laster gesucht als Führpferd. Weil ich also heute nix zu berichten habe, einmal ein kleiner Einblick aufs Ankommen.

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Da steht es also, das vollbepackte Motorrad vor dem ausgewählten Stellplatz. Alles noch leer hier.

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Ganz wichtig am Anfang: Stiefel aus und Schlappen an.

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Hier sind alle abgebauten Sachen zusammen, die dann ordentlich in das Zelt geschlichtet werden.

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Der Anfang. Das Innenzelt ist ausgelegt und am Boden befestigt.

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Jetzt sind die Stangen für die Kuppel aufgestell und das Zelt ist eingehängt.

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Aussenzelt rüber und den Eingangsbogen eingeschoben, alles noch einhängen und verspannen - fertig.

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Die letzte Aktion der Motorradbatterie für heute, aufblasen des Luftbetts mit Hilfe einer 12V Gebläsepumpe, dauert 1 Minute.

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Und jetzt hat es seinen angestammten Platz eingenommen.

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Jetzt ein ganz wichtiger Vorgang. Wertsachen wandern von der Fahrjacke (links) in die Freizeitweste (rechts).

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Genauso wichtig: Laptop, Fotoapperat, Kabelbox, Landkarte etc wandern in den von den Schlafsachen befreiten Rucksack, den schlepp ich immer rum und habe auch alles zum Aufladen dabei.

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Hier das Bett in seiner ganzen Pracht, vorbereitet zum Schlafen, und ich schlafe sagenhaft gut darauf.

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So stehts dann da und ich verlasse es jetzt, um ein Bier zu trinken. Aber dasCcafe ist noch geschlossen hier, gut für die Kosten. Der Platz kostet nur 13 Euro die Nacht und man kann zu Fuss in einen kleinen Ort gehen, mach ich morgen. Nach diesem kleinen Abriss zum Zeltaufbau verspreche ich, bald wieder mit besseren Fotos wiederzukommen. Bis dann denn.

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Rainer | Europe 2011 (R)

An die Atlantikküste

by Rainer 4. June 2011 14:12

Nach dem schrecklichen Regentag schaue ich morgens aus dem Fenster und sehe das.

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Der Nebel riss dann auf, die Sonne kam raus und mit ihr die verlorenen Lebengeister. Die Schuhe sind auch schön getrocknet, nur die Lederhandschuhe wollten nicht trocken werden. Also wieder auf nach Westen.

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Schöner Baum, aber kein Schatten, brauchte es aber nicht, so warm wars nicht. Den ganzen Tag gings durch sehr schöne Platanenalleen, mit "dips" wie in Amerika, hab aber leider kein Foto.

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Da kann man mal raten, was in dieser Gegend angebaut wird. Ansonsten bin ich heil an der Atlantikküste angekommen und habe wieder einen Campingplatz aufgesucht, wo wir früher schon einmal waren. Die Steilküste hier ist schon eindrucksvoll.

Aus Europatrip 2011
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So, das war jetzt mal ein kurzer post, der Plan ist jetzt, die Küste hochzutingeln, und nach den schönen kleinen Orten zu suchen. Es sind ja noch zwei Wochen Zeit bis zum Termin an der Fähre nach England. Bis zum nächsten Mal.

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Rainer | Europe 2011 (R)

Eine Begegnung und was kann Mensch und Material aushalten.

by Rainer 2. June 2011 20:57

Da bin ich wieder, diesmal aus einem chinesischen Hotel, in das mich der Regen vertrieben hat. Aber der Reihe nach. Da ich in Barcelona auf meine Post warten musste, bin ich mit dem MMann einer der spanischen Besitzerinnen ins Gespräch gekommen.

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Er heisst Sepp, ist aus dem schwäbischen und hat sich in Barcelona niedergelassen. "Wie bist du eigentlich mit der spanischen Verwandschaft klargekommen?" "Gar nicht, hat ein Jahr gedauert, bis sie mich einigermassen akzeptiert haben" "Und wie läufts jetzt so?" "Hab mich arrangiert, betreibe den Campingplatzshop ganz alleine und mische mich in die anderen Sachen nicht ein."

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Neben seiner Harley (einer von vieren) hat er noch eine grosse zahl (zus. 58 Maschinen), die er kauft und verkauft, repariert und damit rumfährt.

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Ich wusste garnicht, dass es einen Markt für gebrauchte Jawas und Derbis gibt, werden als wahre Schrottmühlen zu Preisen zwischen 500 und 1500 Euros gehandelt. Einmal im Jahr macht er mit Harley und Anhänger und Frau einen kleinen Rundtrip mit Ziel schwäbische Heimat, wo er noch Kinder aus einer früheren Ehe hat. So hab ich jetzt auch mal gesehen, wie so eine Motorrad-Anhängerkupplung aussieht.

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Die Zwischenzeit in Barcelona habe ich genutzt, um ramponiertes Equipment zu ersetzen.

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Man beachte den Zustand des alten Gummihammers, der neue sowie Häringe daneben. Hat mich einige Kraft gekostet, den so zu ramponieren. Apropos Kraft. Bin auf einer feuchten Treppenstufe ausgerutscht und fürchterlich auf den Rücken gefallen, es ist wohl eine Mords Prellung, mal sehen, ob sie sich farblich entwickelt. Tut ganz schön weh, zu den übrigen Altersbeschwerden. Trotzdem habe ich tapfer mittags, nachdem meine Post gekommen ist, den Weg über die Pyrenäen eingeschlagen. Kurz vor dem Hauptkamm setzte so eine Art Sturm und Regen ein, so dass ich wieder in ein Hotel flüchten musste. Am nächsten Tag dann im Regen losgedahren. In ca 1800 m Höhe kamen mir dann Autos mit 20 cm Schnee auf dem Dach entgegen.

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An dieser Stelle bin ich dann umgekehrt, um einen Weg durch einen langen Tunnel zu nehmen. So weit, so gut. Nach 2 Grad draussen waren es im Tunnel 4 km lang angenehme 8 Grad, ach, hätte er doch kein Ende genommen. Am Tunnelende dann Schneematsch, der Spuk war aber gleich vorbei.

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In diesem netten Cafe habe ich mich dann aufgewärmt und den Autoschlangen zugeschaut, die sich am Vatertag nach Andorra wälzen.

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So, nun noch ein Foto mit Selbstauslöser, ich beim Verzehr einer Orange, und der Dauerregen drückt aufs Gemüt.

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Also wieder Hotel. Morgen solls so miserabel weitergehen, und Besserung ist nicht in Sicht. Mal sehen, was jetzt noch an Herausforderungen auf mich zu kommt. Bis dann.

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Rainer | Europe 2011 (R)

Barcelona

by Rainer 30. May 2011 15:15

Da bin ich wieder, diesmal mit ein paar Bildern und Impressionen aus Barcelona. Zuerst mal .....

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a beer named Moritz. Mit deutschen Namen lässt sich halt auch in Spanien Bier verkaufen. Und schon sind wir wieder am Placa de Catalunya, der zur Zeit durch Proteste auf sich aufmerksam gemacht hat.

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Auf dem nächsten Foto ruht sich einer aus, man beachte aber die weiblichen Putzkolonnen im Hintergrund.

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Nun aber Schluss mit den aktuellen Nachrichten und rauf auf Las Ramblas, das gehört ja zum Standardprogramm jeder Barcelonareise.

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Und schon sind wir wieder beim größten Markt, und an dem kann man nicht vorbeigehen.

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Falls es jemanden interessiert, z.B. die EHEC Erreger: Nein, ich esse keine rohen Gurken mehr, was jammerschade ist, hatte mir bisher fast jeden Tag einen schmackhaften Gurkensalat zubereitet.

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Aber es gibt ja noch anderes auf dem markt zu bestaunen.

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dann natürlich runter an den Hafen, wo gerade für die Durchfahrt eines Schiffes die ganze Brücke weggezogen war.

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An einem anderen Tag habe ich dann eine schöne Wanderung zur Sagrada Familia gemacht, und ein paar Fotos gemacht. Irgendwie hat sie mir so unfertig früher besser gefallen, aber dennoch...

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Die Kirche krankt meiner Meinung nach daran, dass die Umgebung so zugebaut ist. Was wäre der Kölner Dom ohne die Domplatte? Und so kann man den Eingang erst sehen, wenn man direkt davor steht, und die Touristenschlangen sind auch drauf.

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Auf der anderen Seite ist es nicht besser, aber immerhin gibt es einen hübschen Ausblick über einen kleinen See.

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Frage: Wo ist der See. Fällt mir auch gerade auf, dass ich den abgeschnitten habe. Muss man sich also dazudenken. Oder sieht man ihn doch ein bisschen? Die anderen beiden Seiten der Kirche sind ja mit Bebauung zugestellt, aber im Inneren soll es ja ganz schön sein. Beim Weiterlatschen dann ein Gaudihaus, mit üblicher Warteschlange.

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Sehr lustig auch die kleinen gelben Mobile, mit denen man aber wohl bloss am Sonntag einigermassen gefahrlos durch Barcelona brettern kann.

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Jetzt, am Montag, ärgere ich mich ein bisschen, dass ich nicht selbst eine kleine Stadttour mit dem bike gemacht habe, aber das hole ich bei der nächsten Gelegenheit in einer anderen Stadt nach. Es gibt auch einen Triumphbogen.

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Und nun noch etwas Kunst und Impressionen vom Uferbereich.

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Und noch eine Schlange, diesmal vor dem Picassomuseum.

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So, das soll es nun von Barcelona gewesen sein, ich hoffe, dass bald meine Post kommt, weil so langsam muss ich wieder auf die Strasse. Klamotten sind gewaschen, also alles startbereit. Bis zum nächsten Mal mit einem Blick auf eine ganz leere Strasse, eher selten hier.

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Rainer | Europe 2011 (R)

Rainer

Rainer, born 1948, the father

Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
Petershausen, Germany

Done with indoor complaints,
libraries and querulous criticisms,
strong and content
I travel the open road.

 Walt Whitman