Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

Tag cloud


current distance: 8817km

Tag 1 - 550km nach Metz

by Moritz 15. June 2011 17:19

Hallo nun auch von mir (Moritz).

Nach einem Monat neidischem Posts lesen (von Rainer) 

bin ich nun endlich auch ON THE ROAD,

heute früh gegen 7 losgefahren, bin ich jetzt genau 550km weiter in Metz, Frankreich.

Eigentlich viel zu viele Kilometer für einen Tag aber heute liefs einfach :)

Auf der Fahrt

 

So ein geiles Zelt, clip clip, fertig.

Großartiger Campingplatz, 8,50€ für mich und moto, wifi, grill, bänke, direkt am fluss.

Baguette, Käse, Trauben :D Leider hängt mein Navi in der Halterung fest und ich kann die Travel Map nicht updaten, mal schauen ob ich das heute noch gefixt bekomme. Ansonsten ist die Ausrüstung bisher 1A, bin gespannt wie sich die erste Nacht auf der Isomatte darstellt und ob die Spiegeleier was werden die ich mir jetzt gleich mache :) Bis bald.

49.117, 6.19

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Moritz | Europe 2011

Eine Sonntagsfahrt zum Eiffelturm und noch ne Stadt

by Rainer 14. June 2011 19:29

Hallo, da bin ich wieder.

Zwischenzeitlich haben wir in der Karte die Möglichkeit den Verlauf zunächst als Polygon darzustellen, ist noch nicht alles richtig, aber das kommt noch. Durch Anklicken eines bestimmten Streckenteils kann man auch direkt auf den dazugehörigen Post kommen. Noch ein bisschen Geduld, dann wirds perfekt.

Ich hatte mir überlegt, an einem Sonntag wegen des geringeren Verkehrs durch Paris zu fahren.

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da bin ich noch allerbester Dinge, nochmal tanken und dann ab ins Gewühl. Nun ist es so, dass auch am Sonntag viele Leute unterwegs sind, und es war gar nicht so leicht, in der Nähe des Eiffelturms einen Parkplatz zu finden, hat dann aber geklappt.

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Da ist er nun, in voller Pracht. Es waren (Pfingsten) unglaublich viele Menschen da, so dass ich nur ein paar übliche Fotos geschossen habe und dann wieder abgehauen bin.

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Ganz zum Schluss noch ganz viele Eiffeltürme.

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In diesem Lokal bin ich dann eingekehrt mit einer gewissen Sorge, dass es zu teuer ist.

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Aber es ging noch, wie man auf dem Kassenzettel erkennen kann. Irgendwie wurde mir das alles zu viel und ich gab meinem Navi den Befehl, mich auf dem schnellsten Weg raus aus Paris in Richtung Amiens zu bringen. Navis machen was sie wollen, und so kam auf einmal die Ansage: In Kreisverkehr einfahren, dann 8. Strasse rechts abbiegen. Kein Tippfehler, die achte wars. ich habe also rund um den Arc de Triomphe einen Dreiviertelkreis gefahren. In diesem Kreisverkehr sind alle Regeln aufgehoben, es geht ums blanke Überleben.

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Dieses Bild ist der Beweis, dass ich auch wirklich da war, jedenfalls dann in Richtung Amiens. Bin dann am nächsten Tag viel zu Fuss gegangen, Amiens ist nicht ganz so interessant wie andere Städte, hat aber natürlich ein paar schöne Kirchenbauten. Eine kleine Auswahl von Eindrücken.

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Einen mussten sie schon festbinden, sonst wäre er vielleicht noch heruntergestiegen.

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Habe dann noch einen Kaffe getrunken und mnich dann auf den Heimweg gemacht, immer am Kanal lang. War schön.

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Zwischendurch Pause mit einer Birne, aber das Wetter war doch recht trüb. Auf dem Zeltplatz angekommen, wartete eine Überraschung auf mich

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Die Biester waren recht aggressiv, und ich konnte sie nicht verscheuchen, also einfach warten, bis sie wieder weg sind.

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Der war vielleicht giftig. Ich konnte mir dann schon mal Gedanken machen, wie ich das Zelt in den ganzen "Tretminen" wieder abbaue. Jetzt werde ich noch ein paar ruhige Tage in der Nähe von Calais verbringen, bis Moritz mich dann einholen wird. Bis dann.

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Europe 2011 (R)

Kleine Küchenkunde, die Loire, und schliesslich Chartres

by Rainer 11. June 2011 15:12

Hallo miteinander, da bin ich wieder. Diesmal mit einem Bericht zum Reiseabschnitt bis Chartres südwestlich von Paris, bekannt durch seine Kathedrale, aber davon später. Erst einmal eine kleine Küchenkunde.

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Hier sieht man, was der kleine Reisende für die Campingküche so braucht. Links der Inhalt des einen Seitentasche (das ist der untenhängende Flügel des Gepäcksystems, rechts der Inhalt des anderen. Grob gesprochen alles, was man zum Kaffekochen braucht, und dann alles weitere.

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Hier jetzt alles ausgepackt. Links Kocher mit Hülle, zwei Kartuschen mit Automatikventil, Kaffeepott, Pulverkaffee, Taschenmesser, Spülmittel, Kochtopf (Deckel als Pfanne nutzbar) Rechts Dreiecksteller, Gewürzbox mit Salz, Pfeffer usw., dazu Honig, Essig und Öl. Ganz wichtig die zwei "sporks", das kommt von spoon und fork, also gewissermassen ein Löffelgabelmesser, sehr nützlich und praktisch. Aber jetzt los, an der Loire entlang.

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Noch ein letzter Blick auf Saumur, wegen der vielen Türmchen, hier im Vordergrund das Bürgermeisteramt.

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Eine weitere Ansicht mit Schloss, weiss nicht mehr wie der Ort hiess.

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Meistens sah es so aus wie hier, man hat den Fluss oft nicht gesehen. Aber die Strasse war schön,.

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Habe dann schönen Rastplatz gefunden, die Mühle stand ganz allein im Nirgendwo.

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Und dieses Bild gibt ganz schön die Wetterstimmung den ganzen Tag wieder, bei ca 12 bis 16 Grad wars mir eigentlich zu kalt. Deshalb auch keine Photos mehr von der Strecke, so umständlich, immer die dicken Handschuhe ausziehen. Neues Mass für Wohlfühlen auf dem Motorrad: Mit fingerkuppenfreien Handschuhen fahren können.

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Es gibt sie also noch, die gute alte Zeltwiese, wenn auch hier sehr unbelebt. War trotzdem ein nettes Camp und die Stadt Chartres fussläufig erreichbar. Nähern wir uns also der Stadt.

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In der Ferne sieht man schon die Kirchturmspitzen, hier vom Campingplatz aus geknipst.

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Hier auf dem Weg, die Türme sind noch nicht wirklich näher gekommen, aber schöne Landschaft.

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Nach ca. 20 Minuten: Überraschung, da steht mein Zelt. Bin einen grossen Kreis gelaufen, hätte auch aus dem Campingplatz rausgehen können (und mit code wieder rein), hat mir aber keiner gesagt, aber es war ein schöner Spaziergang. Also weiter.

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Jetzt kommen wir der Sache schon näher, da ist sie ja, die berühmte Kathedrale. Noch ein paar Impressionen vom Fluss.

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Und jetzt also den Berg hoch.

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Hoppla was ist das denn? Hier gibt es auch einen Jakobsweg, bin also unverhofft zum Pilger geworden. Vielleicht sollte man selbst mal einen eröffnen.

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Wir nähern uns den kommerziellen Bereichen rund um die Kathedrale, und wie man sieht, kann frau nicht früh genug damit anfangen, Vorkehrungen für größere Einkaufstouren zu treffen.

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Weitere Annäherung.

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Eins muss man den Franzosen lassen. Märkte können sie, sowohl athmosphärisch wie architektonisch.

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Und dann endlich die Kathedrale. Leider hab ich keinen Weitwinkel, also müsst ihr euch die Stücke zusammendenken, oder am besten im Internet anschauen.

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Das wäre fast mein Photo des Jahres geworden, wenn man mir nicht den richtigen Augenblick zerstört hätte. Vorne die schöne Harley, dahinter (leider vom Busch verdeckt) zwei Nonnen in weisser traditioneller Tracht, ach wie schade.

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Dafür aber noch eine typische Strassenszene, wirklich nette Ecken hier.

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Und das kennt ihr ja nun schon, auch wenn es glaube ich zum ersten Mal kein Bier, sondern nur ein Kaffee ist, aber das Bier ist mir hier zu teuer geworden. Nun noch ein paar Ansichten aus Chartres.

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So, das war ein Streifzug durch Chartres, morgen gehts weiter nach Paris. Bis dann.

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Rainer | Europe 2011 (R)

Von der Küste nach Norden

by Rainer 8. June 2011 16:16

Da bin ich wieder.

Von Biarritz bin ich die Küste hochgefahren, die man am Atlantik nur erahnen kann, aber nie sieht. Trotzdem waren die Strassen schön

In Soulac sur Mer bin ich ein bisschen geblieben, Hier ein paar Fotos:

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So siehts also hier aus, dann gibts immer noch die typische Einkaufsstrasse, die vom Meer wegführt.

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ja, auch im vorgerückten Alter braucht man auf Partnerlook nicht zu verzichten. Und jetzt noch ein Photo von der Markthalle, innen wars eher trübe.

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Also richtig überzeugend war das alles nicht.

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Also bin ich kilometerweit am Strand entlanggelaufen, kein Mensch weit und breit. Also noch ein Stilleben.

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Schliesslich habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht mit Ziel Loire, dazu musste ich erst einmal einen Meeresarm überqueren. 13,50 hat mich die 20 minütige Überfahrt gekostet, ich glaub, ich habe es nur gemacht, damit das Navi "Fähre fahren" sagt. Apropos, ich hab das navi auf Hundert % Lautstärke gestellt, und kann es bei langsameren Geschwindigkeiten auch ohne Verbindung zum Helm ganz gut hören. Auf diese Weise werde ich immer daran erinnert, in den Kreisverkehr einzufahren, und davon gibt es hier eine Menge, Also rauf auf die ziemlich leere Fähre.

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Und los gehts

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Hier der Beweis, dass das navi über Wasser fährt, und dann noch das missglückteste Foto mit Selbstauslöser.

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Auf der anderen Seite in Royan war mehr los, z. B. ein Riesenrad.

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Auf den Highways weiter, über Land und Stadt.

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Schliesslich bin ich nach Saumur gekommen, wo es einen netten Campingplatz auf einer Loireeinsel gibt. .

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Hier das Schloss von diesem Platz aus fotographiert.

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Schöne Brücke auch hier. Fasse den Entschluss, noch ein wenig die Loire entlangzufahren.

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Hier mal eine Gesamtansicht.

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Nette kleine Plätzchen gibts, und wer Essen gehen will, der wird hier immer fündig. Habe mir Würstchen heissgemacht und auf Baguette gegessen, war richtig gut, dazu als Vorspeise noch einen Gambasalat, alles aus der Boucherie.

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Geendet hat der Spaziergang durch den Ort mit einem kleinen Frühschoppen, wie so häufig. Im Moment sind die Temperaturen auch so, dass man sich mittags mal ins Zelt verkriechen kann, um seinen Rausch auszuschlafen. Das wars dann für heute, bis zum nächsten Mal.

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Europe 2011 (R)

Rainer

Rainer, born 1948, the father

Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
Petershausen, Germany

Done with indoor complaints,
libraries and querulous criticisms,
strong and content
I travel the open road.

 Walt Whitman