Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

Tag cloud


current distance: 8817km

Der Norden aus der Sicht des Schönwetterfahrers

by Rainer 22. June 2011 13:56

So, da bin ich wieder, nachdem die Technik mir mehrere Streiche gespielt hat, aber das war vielleicht nur das kleinere Übel. 20 km vor dem finalen Reiseziel sitze ich in einem McDonalds mit leistungsfähigem internet und lasse die letzten Tage Revue passieren.

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Da schau her. Das Zelt hat einen Sohn bekommen. Und tatsächlich, Moritz ist eingetroffen und hat mich davon abgehalten, umzukehren und in wärmere und trockenere Gefilde abzuhauen. Also sind wir mit der Fähre nach Dover und dann an die Themsemündung.

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Der Zeltaufbau ging wegen Sturms und Platzregen zuerst schief und meine Laune war auf dem Nullpunkt. Nach Wetterbesserung konnte ich dann das Zelt doch noch aufbauen und Moritz hat es mit Hilfe von zwei Dutzend Häringen in eine sturmsichere Festung verwandelt. Der Sturm kam dann natürlich nicht mehr. Wir sind dann noch die nächste Etappe nach Swanage in der Nähe von Bournemouth zusammen gefahren, meistens Autobahnen, und trocken blieb es auch. Aus meiner Sicht ein schöner Fahrtag.

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Dann trennten sich unsere Wege, auch wenn wir am nächsten Übernachtungsplatz nochmal zusammenkamen. Jetzt also ein paar Impressionen von der Fahrt.

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Die Strassen sind eher eng und überall sind Hecken, man hat relativ selten einen freienb Blick, das ist nicht wirklich schön. Am spannendsten ist immer die Frage, ob und wann es regnet, aber im Grunde haben wir viel Glück gehabt. Schliesslich habe ich noch einen Abstecher nach Stratford upon Avon, auch als Shakespearestadt bekannt, gemacht, und mir diesmal ein sogenanntes slug, sprich Holzhütte geleistet. Als einziger Gast hatte ich einen ganzen Toilettenblock, einen schönen Rasen als Vorgarten und besten Sonnenschein den ganzen Nachmittag.

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Schliesslich habe ich mit dem Boot einen Ausflug nach Stratford gemacht, das aus dem namen Shakespeare eine riesige Einkaufsmeile gemacht hat, man versteht den Zusammenhang nicht so richtig.

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Hier warte ich auf das Boot.

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Hier ein paar Eindrücke von der Flussfahrt, sehr malerisch.

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Einfahrt ion den Hafenb, und hier liegen massenhaft die langen Flussboote rum. Jetzt Impressionen aus Stratford upon Avon.

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Hier Shakespears Geburtshaus, und die Anzugträger überlegen wohl, wie man das noch besser vermarkjten kann.

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Und das haben die aus ihren schönen Booten, sprich barges gemacht.

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So siehts schon schöner aus.

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Zurück in meiner Behausung lasse ich den Tag ausklingen.

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Und schon wieder diese Biester im Vormarsch auf mich.

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Und zum Schluss noch dramatische Wolkenbilder.

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Und ganz zum Schluss noch ein kleines Schloss auf dem Weg zu Horizons Unlimited, der nächste Bericht also von dort. Bis dann.

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Europe 2011 (R)

Tag 6 - 2250km - Rain Rain Rain

by Moritz 21. June 2011 21:20




Jurassic Coast, konnte aber keine Dinoknochen mehr finden.


Irgendwie war da überall Armeegebiet, neben diesen Schild bin ich noch an jede menge anderen wie "Grenade Range" "Rifle Range"... vorbeigefahren und mir sind immer wieder vollbestzte Panzer entgegengekommen.


Am naechsten Tag, man koennte fast meinen es wäre schönes Wetter...

Ein weiteres Weltkulturerbe "Iron Bridge", die erste Eisenbrücke weltweit.

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Moritz | Europe 2011

Tag 4 - 1700km - South England

by Moritz 19. June 2011 19:54

 

...so nun habe ich doch mal wieder Internet und vorallem Strom und kann von den letzten Tagen berichten.

 

  Nach einer halben Stunde Regen und einer wilden Irrfahrt durch winzige fanzösische Dörfer,

kam ich irgendwann in Paris (oder zumindest ganz in der Nähe) an dem Camping an, welcher in meinem Navi abgespeichert war.  Der Platz war mir mit 20€ zu teuer, aber die Rezeptionistin war äußerst bemüht mir  den Weg zu einem günstigeren Platz zu erklären / aufzuzeichnen / auszudrucken. Mit jeder Menge Material versuchte ich mich durch die Einbahnstraßen von Paris zu wühlen (welche mein Navi nicht als solche erkennt!) ca. 1km entfernt blieb ich kurz stehen um nochmal die Adresse zu prüfen, als ein Mann auf seinem Fahrrad in relativ guten Englisch fragte ob er mir helfen könnte, ich sagt nur ich suche einen Campingplatz und er meinte nur noch "follow me", brachte mich zu dem Camping und verabschiedete sich wieder.
Ich erzähle das ganze nur weil mir an diesem Tag klar wurde wie extrem freundlich die Franzosen sind.
Am Tag darauf traf ich auf meiner Strecke den Presidenten eines Motorradclubs, welcher mir dann 40km lang vorrausfuhr, um mich an der Autobahn vorbei über die schönen Strecken zu führen. Zwischendrin lud er mich auf ein Bier ein und zeigte mir die Sehenswürdigkeiten der Gegend.
Und da gab es in den 3 Tagen Frankreich sogar noch mehr Aktionen die mich stark an Asien erinnert haben. Das hätte ich in einem EU Land so wirklich nicht erwartet. Frankreich - LIKE

Aber jetzt mal noch ein paar Bilder

 

Wahnsinns Location zum Essen machen direkt am Kanal

 

 

Hierfür war ich extra um kurz vor 5 aufgestanden um den Berufsverkehr zuvorzukommen.
Ist mir auch trotz einigen falschen Abzweigungen gelungen, 6:40 Uhr

 

Am Ende der Tagesetappe von Paris nach Calais traf ich dann auf meinen Papa, der dort schon seit ein paar Tagen wartete. Wir wollen zusammen auf ein Motorradtreffen in England gehen. Französische Supermärkte machen an der Fischtheke einiges her, so hatte ich seit dem ersten Tag in Frankreich Lust auf Fisch, der hier dann gestillt wurde (und in England gleich nochmal, wiederlicher Fraß diese Fish&Chips...)

 

 

Und hier sind wir auch schon, die bekannte Steilküste vor Dover von der Fähre aus fotografiert. Dieses Bild hat uns einige Mühen gekostet, aber davon wird Rainer sicher noch bloggen. Huch? Die Zukunft? So das wars erstmal wieder, alles in allem hatte ich bisher eine wirklich gute Reise, in Schottland soll es gerade schneien, mal schauen ob ich da etwas an meinem Plan feilen muss. An meinen Kosten (wer sie verfolgt) kann ich leider kaum was ändern, noch weniger essen kann ich jedenfalls nicht :)

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Moritz | Europe 2011

Stille Tage am Meer und warum ein Klempner Lucky Luke Fan ist

by Rainer 16. June 2011 18:22

Da bin ich wieder mit einem kurzen Bericht aus der Gegend, wo ich einige Tage verbringe. Es ist die Nordsee, und bei gutem Wetter kann man England sehen.

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Aber zuerst mal noch ein Eindruck von den Strassen nach Norden.

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In diesem netten Cafe habe ich wieder mal eine Kaffeepause eingelegt, richtig warm wars nicht und Regen konnte auch jederzeit fallen. Also flott zum Campingplatz durchgebrettert.

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Der Ort heisst Grand Fort Philippe, und das ist für dieses verschlafene Nest schon ganz schön pompös.

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Das ist jetzt in die andere Richtung geschaut, auf die andere Seite des Kanals zum Landesinneren, weil das Kreuz zuvor natürlich Richtung England, zu den Protestanten, schaut. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass auf der anderen Seite mehr los war, aber das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Zauns.

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Aber segeln kann man im Kanal sehr schön.

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Ich bin dann auch mal den Kilometer auf die Mole rausgelaufen.

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Ja, und hier ist es dann zu Ende, weiter kommt man nur noch schwimmenderweise. Den nächsten Post gibt es dann aus England. Aber zum Abschluss noch die Auflösung, warum die Titelzeile so heisst. Bekanntlich jagt Lucky Luke die Daltons, die 4 Brüder, von Joe (klein) bis Averell (gross). Und jetzt habe ich hier ein Männerklo auf dem Campingplatz vorgefunden, das wie für die 4 Daltons gemacht scheint. Herzlichen Glückwunsch, Herr Klempner.

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Rainer | Europe 2011 (R)

Rainer

Rainer, born 1948, the father

Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
Petershausen, Germany

Done with indoor complaints,
libraries and querulous criticisms,
strong and content
I travel the open road.

 Walt Whitman