Moritz

Moritz, born 1986, the son

Left home at the age of 17, on his first ride, a 125 cc scooter. Managed to turn his love for computers in a respected profession (programmer) and is happy to be able to work where his bike is. Tested speed driving on a Honda Hornet bike, then turned to the offroad section of the motorcycling world. Having spent a volunteer year in Laos, Asia became his second home. Besides the love for traveling he keeps an interest in all kinds of electronics for travel documentation.
Bangkok, Thailand

The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.

 Gilbert K. Chesterton

Tag cloud


current distance: 8817km

1. Woche - Galveston nach Del Rio

by Rainer 25. April 2012 20:13

So, ich bin endlich soweit, kann wieder Bilder einfügen. Moritz hat es mir per Fernsteuerung wieder gezeigt, hatte es bloss vergessen. An der Route arbeiten wir aber noch.

Aus week1- galveston to alpine

Hier noch der Autor in seinem Schwabinger Stammcafe, wo die ganze Idee und Reiseplanung der 2 entstanden ist. Abfahrt am Motel6 in Galveston, auch die Ente (Rubber Duck) ist bereit. Wer's nicht kennt, dem sei der Film Convoy ans Herz gelegt, wo die Kühlerhaube von Kris Kristoffersons Truck eine "Angry Duck" ziert. Meine Ente ist mehr die friedliche, neugierige Art.

Aus week1- galveston to alpine
Aus week1- galveston to alpine
Aus week1- galveston to alpine

Also dann los, auf die endlosen Highways, nur unterbrochen von Tanken und Rasten.

Aus week1- galveston to alpine
Aus week1- galveston to alpine

Die angehängten Läden an den Tankstellen stellen die ultimativen Mittel zur Bewältigung der Strasse bereit. Neben (sauberen) Toiletten gibt es Wasser, Bier, Lebensmittel, Sonnencreme und und und, fast alles was der Mensch braucht, vor allem der reisende. Leckeres Burrito mit Eifüllung z.B. und man braucht kein Mittagessen mehr. Mein erstes Camp in einem State Park in Goliad war zunächst sehr einladend.

Aus week1- galveston to alpine

Über das folgende Schild konnte man dann noch müde lächeln, es heisst: Sauf soviel du willst, aber versteck dich dabei. Diese Regel gilt aber nur für öffentliche Parks, nicht auf privaten Campingplätzen, die damit in der Rangliste bereits weit nach vorn gerückt sind, obwohl das Bier nur eiskalt geniessbar ist.

Aus week1- galveston to alpine

Ich hab trotzdem eins getrunken, das mir dann umgefallen ist, als ich das da entdeckte.

Aus week1- galveston to alpine

Diese Raupen werden später Motten, lassen sich aus den Bäumen herunterfallen, verfolgen dich und versuchen, an die hochzukletteren. Sie kamen auf den Picknicktisch und schliesslich überallhin. Die letzten habe ich drei Tage später in meinem Schlafsack gefunden. Die, welche sich in meinem Helm versteckt hatte, habe ich rechtzeitig entdeckt. Ich bin ja nicht so gut in Outdoorküche, aber Moritz hätte sich bestimmt an ihnen satt essen können. So sah mein Motorrad am Reisebeginn noch aus (danke Matthias, www.perfect-clean-bikes.de)

Aus week1- galveston to alpine

Mal kurz testen, ob der SElbstauslöser funktioniert.

Aus week1- galveston to alpine

Er tut.

Aus week1- galveston to alpine

Da hinten irgendwo ist schon Mexiko. Bin eine ganze Weile in der Nähe der Grenze entlanggefahren. Wurde auch von einer Kontrolle angehalten, die von mir wissen wollten, ob ich einen Anhalter mitgenommen habe, was ich wahrheitsgemäß verneint habe. Noch ein Foto von der Strecke, es wurde dann auch bergiger. Hier allerdings noch nicht, das war auf dem Weg nach Alpine, TX.

Aus week1- galveston to alpine
Aus week1- galveston to alpine
Aus week1- galveston to alpine

Und überall diese Harleys.

Aus week1- galveston to alpine

So, das soll es für den Anfang gewesen sein, es geht bald weiter.

29.487, -100.887

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Rainer | USA 2012

Prolog

by Rainer 20. April 2012 19:49

So, jetzt ist es an der Zeit, sich mal zu melden, aber noch ohne Fotos und Karte, ich brauch dafür mehr Zeit. Aber wenigstens mal kurz melden.

Sitze bei McDonalds Free WIfi.

Flug war ganz ok, von Kleinigkeiten abgesehen.

Boin dann frohgemut nach Galveston zum Hafen, 60$ für eine Eskorte, und wurde nach Houston zurückgeschickt, um die Zollformalitäten zu erledigen. Hat mich einen Tag und einen Mietwagen gekostet. Eigentlich ist es ganz einfach, werde mal eine Seite mit den Infos zusammenstellen, was eigentlich mein Spediteur hätte machen können.

Dann war endlich mein Bike da, nur der Schlüssel war irgendwo verlorengegangen. Fahre jetzt mit Ersatzschlüssel, mal sehen, was mein Spediteur dazu sagt. Nach dem Aufladen musste ich noch ein paar Klamotten entsorgen, war zu viel. Dann gings endlich los. Fotos gibts dann im nächsten Post, im Moment bin ich auf dem Weg nach Del Rio.

Bis dann!

 

29.333, -94.797

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USA 2012

Day 16 - 3710km - just a normal day around Fethiye

by Moritz 20. April 2012 18:47
Pa
Parking the bike next to the beach and having a nice chat with a turkish guy who just did South Africa to Kairo on his Honda CTX 200
Paragliders everywhere, I thought about doing a course, but I would totally kill my budget

Driving through some mountains and look what is lying on the street, didn't expect a turtle over here
Approaching Fethiye, Turkey
For a moment I thought about sleeping there tonight
At least it would be quite cool
Nice camping
Sometimes it's a bit difficult to get internet at such places, but with some mac gyver stuff it works great
On the way I crossed Pamukkale, it's nice, but couldn't get a nice picture

36.6210, 29.114

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Moritz | To Asia

Day 14 - 3250 km - Leaving Istanbul

by Moritz 18. April 2012 18:49

Montag Nachmittag, ich sitze wie so oft im Motorradclub (istanbul bisiklet motosiklet ihtisas klübü) und bespreche mit Mehmet meine Route. Sie soll so spritsparend wie moeglich sein, aber dennoch die Highlights mit einschliessen. 1 Liter Benzin kostet hier genau 2 Euro, der hoechste Preis weltweit. 


Voller Euphorie auf das,  was vor mir liegt, entscheide ich mich noch am selben Ta,g die Faehre nach Yelova zu nehmen. Dauer etwa 2 Stunden, der Landweg (Siehe "Travel Map") haette mich sogar mehr Geld gekostet...
Gegen 9 Uhr ist die Faehre angekommen und ich habe mir einen Platz zum uebernachten suchen muessen, und gefunden:

 


Die Location war perfekt, das gruene Licht im Hintergrund ist von einem Angler. Ich versuche schon ewig, mir selbst einen Fisch zu fangen und diesen dann zuzubereiten, da dies aber immer recht erfolglos verlief, habe ich diesmal versucht einfach einen zu kaufen/abzustauben wenn der Angler einen Fang macht.
Hat auch nicht funktioniert, er hat nichts erwischt.

Nach einer sehr angenehmen Nacht bin ich auf meiner hoffentlich laengste Tagesetappe (500km) nach Selçuk gefahren. Diese nette kleine Stadt ist bekannt fuer ihre Naehe zu Efes (Ephesus), einer Ausgrabungsstaette, an der die Ruinen eines der 7 antiken Weltwunder vorzufinden sind, dem Tempel der Artemis

 

Mein Hass auf touristische Hochburgen hat mir den Besuch dieser an sich ganz netten Ausgrabungsstaette vermiest. Zum Glueck hat es kurz nach diesem Foto wild zu regnen angefangen und mein Rueckweg durch die abertausenden von Menschen war geebnet.

Das Foto ist heute Mittag entstanden, die Nacht zuvor hatte ich nach langer Ueberredungskunst (Naturreservoir, keine Versicherung, gefaherlich, bla bla) mit den Leuten eines nahegelegenen Campingplatzes hier verbringen koennen:

Am Abend hatte ich es sogar geschafft einen kleinen frischen Fisch aufzutreiben (von einem Angler),
welchen ich dann zusammen mit den 2000 Riesenmoskitos verputzt habe, also ich den Fisch, die Moskitos mich...

Naja, alles war echt nett, bis ich 4 Uhr morgens aufgewacht bin und einen ca. 5cm hohen Sandhaufen in meinem Zelt vorgefunden habe. Allerdings dachte ich mir zu diesem Zeitpunkt nur, ich haette wohl nicht ordentlich aufgepasst beim Schuhe ausziehen...
Als ich dann um 5 Uhr wieder aufgewacht bin war es nicht mehr zu uebersehen, draussen fegte ein heftiger Sturm ueber mich hinweg und blies all den Sand in mein Zelt, welches schon leicht zerlegt war, Anker ausgerissen...

In einer wilden 2 stuendigen Packaktion habe ich es geschafft, meine Sachen provisorisch am Motorrad zu befestigen und beim Campingplatz Schutz zu suchen. Von dort aus konnte ich live miterleben, wie ganze Baeume einfach so umknickten, war wohl wirklich ein etwas staerkerer Sturm. Ich habe auch ein Video gemacht, welches zwar nicht sehr interessant ist, aber trotzdem:

 

Um Istanbul noch komplett zu machen, hier ein paar Bilder:

Mit Anbindung ans schwarze sowie auch ans Mittelmeer ziehen die Fischer hier so einiges sonderbare an Land. Wie auch dieser Fisch, den ich immer fuer selten und nur in Tiefen ueber 1km auffindbar gehalten habe:

Istanbul ist, wenn ich das richtig gelesen habe, europaeische Sporthauptstadt 2012, ich weiss nicht, ob das damit zu tun hat, aber am Meer stehen ueberall solche kleinen Sportparks. Manche der Geraete, ich hab sie alle probiert :), sind ganz amuesant und evtl. auch fuer irgendetwas gut, die meisten sind aber einfach nur affig mit keinerlei Effekt.

41.011, 28.968

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Moritz | To Asia

Rainer

Rainer, born 1948, the father

Being a professional road engineer and traffic and transport planner, Rainer keeps an eye on road details and safety issues. Paradoxically, he loves riding straight road sections more than curved ones, and horsepower of his ride doesn’t mean anything to him, but rather fuel consumption. Presently he happily rides an 11 hp scooter at home. His favourite travel destination remains Southwest USA. Low budget travel, especially for the elderly, is dear to his heart.
Petershausen, Germany

Done with indoor complaints,
libraries and querulous criticisms,
strong and content
I travel the open road.

 Walt Whitman